Gegen Schubladendenken
Von Imke Bartels
Schon mal etwas von Lookismus gehört? Dieser sperrige Begriff bezeichnet ein Problem, das viele Menschen aus eigenem Erleben kennen: Etwa, wenn dicke Menschen als faul, kleine als schwach, blonde (Frauen) als dumm angesehen werden. Lookismus ist also gesellschaftliches Schubladendenken, das den Wert eines Menschen an seiner Attraktivität bemisst. Allerdings mit traurigen Folgen: Menschen, die dem gängigen Schönheitsideal nicht entsprechen, werden schon früh benachteiligt und diskriminiert.
Mit dieser und vielen anderen Formen der Diskriminierung und Vorurteilen im Alltag haben sich die Schüler:innen des 8. und 9. Jahrgangs heute im Rahmen des Projekts “HateLess — gemeinsam gegen Hass” auseinander gesetzt. Ziel des von Frau Külper initiierten Aktionstages ist es, die Jugendlichen in ihrer Persönlichkeitsentwicklung zu stärken sowie respektvolles Verhalten und Empathie zu fördern. Anhand verschiedener alltagsnaher Situationen wurde gezeigt, dass nicht-hinterfragte gesellschaftliche Normen und Standards Diskriminierung begünstigen. Denn: Was ist schon normal?
Foto: I. Bartels