Aue-Geest-Gymnasium Harsefeld
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Klas­sik trifft Hip-Hop

Von Kati Bente
Am 09.04.2026 mach­ten sich zwei 8. Klas­sen auf den Weg zu einem ech­ten High­light: der Elb­phil­har­mo­nie Hamburg.
Mit der Bahn ging es zunächst quer durch die Stadt, bis sich schließ­lich das beein­dru­cken­de Gebäu­de an der Elbe vor uns erhob.
Neben span­nen­den Ein­bli­cken in die Welt der Musik und Archi­tek­tur konn­ten wir die beson­de­re Atmo­sphä­re der Elb­phil­har­mo­nie haut­nah erle­ben. Ein ech­tes High­light war natür­lich die Pla­za mit ihrem beein­dru­cken­den Aus­blick über Ham­burg mit per­fek­ten Bedin­gun­gen für Erinnerungsfotos.

Im Mit­tel­punkt unse­res Besuchs stand das Pro­jekt “Mas­ters of Cerem­o­ny”, das zwei auf den ers­ten Blick völ­lig gegen­sätz­li­che Wel­ten mit­ein­an­der ver­bin­det: Ein klas­si­sches Strei­cher­en­sem­ble trifft auf die Hip­Hop Aca­de­my Ham­burg. Genau aus die­ser Span­nung ent­steht etwas Neu­es – und genau das konn­ten unse­re Schü­le­rin­nen und Schü­ler live erleben.
Inhalt­lich knüpft die Pro­duk­ti­on an das Werk Apol­lon mus­a­gè­te von Igor Stra­vin­sky an. Dar­in wird die anti­ke Geschich­te des Got­tes Apol­lon erzählt, der durch die Begeg­nung mit den drei Musen zur Voll­kom­men­heit fin­det und eine gött­li­che Ord­nung herstellt.
Doch Mas­ters of Cerem­o­ny denkt die­se Idee wei­ter – und stellt sie gleich­zei­tig auf den Kopf: In der moder­nen Insze­nie­rung gibt es kei­ne kla­re Ord­nung mehr. Ido­le stür­zen vom Sockel, Ori­en­tie­rung geht ver­lo­ren und jede*r ist auf der Suche nach dem eige­nen Platz in der Welt.
Gera­de die­se The­men mach­ten das Pro­jekt für die Schü­le­rin­nen und Schü­ler beson­ders greifbar:
Wer bin ich? Wor­an kann ich mich ori­en­tie­ren? Und wie fin­de ich mei­nen eige­nen Weg in einer Welt, die gleich­zei­tig form­bar und beein­fluss­bar ist?
Die Ver­bin­dung aus klas­si­scher Musik und Hip-Hop, aus Tra­di­ti­on und Gegen­wart, schuf dabei einen span­nungs­ge­la­de­nen Raum, der zum Nach­den­ken anreg­te – und Musik ein­mal ganz anders erfahr­bar machte.
Die Mischung aus gemein­sa­mer Anrei­se, kul­tu­rel­lem Erleb­nis und inhalt­lich star­kem Pro­jekt mach­te die­sen Tag zu einer rund­um gelun­ge­nen Exkur­si­on. Es wur­de viel gestaunt, dis­ku­tiert und ent­deckt – genau so, wie ein Schul­tag außer­halb des Klas­sen­zim­mers sein sollte.