Aue-Geest-Gymnasium Harsefeld
Brakenweg 2, 21698 Harsefeld
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Son­ne, Sport und Spaß

Auch in die­sem Jahr fand der Surf­kurs des 13. Jahr­gangs vom 13.9. bis 18.9. statt. Hier kommt der Bericht der Teilnehmer:innen:
“Mit voll­ge­pack­ten Taschen und vol­ler Vor­freu­de tra­fen wir uns mit Herrn Son­dern und Herrn Dietz am Sonn­tag um 09:20 Uhr am Ham­bur­ger Haupt­bahn­hof. Unser Ziel: das Surf­dorf San Pepe­lo­ne an der Ostsee.
Kurz nach der Ankunft erhiel­ten wir einen kur­zen Rund­gang und erkun­de­ten dann das Gelän­de auf eige­ne Faust, wobei wir das haus­ei­ge­ne Gym, die Beach­bar am Strand, die Vol­ley­ball­fel­der sowie den klei­nen Super­markt ent­deck­ten. Nach ca. einer Stun­de erhiel­ten wir die Schlüs­sel für unse­re Zim­mer sowie unse­re Neo­pren­an­zü­ge. Kaum hat­ten wir uns in die engen Gum­mi­an­zü­ge gezwängt, ging es auch schon direkt zum Strand. Die Span­nung stieg, als wir zum ers­ten Mal mit den Bret­tern im Was­ser stan­den. Bevor es rich­tig ans Wind­sur­fen ging, star­te­ten wir mit einer spie­le­ri­schen Her­aus­for­de­rung: Zu zweit muss­ten wir ver­su­chen uns ein Brett ohne Segel tei­len und dabei nicht sofort zu ken­tern. Da alle nach die­ser Abküh­lung gro­ßen Hun­ger hat­ten, war die Freu­de über das reich­hal­ti­ge Buf­fet groß.
Am Mon­tag ging das eigent­li­che Sur­faben­teu­er rich­tig los: Wir stan­den das ers­te Mal mit Segel auf den Bret­tern. Auf dem Plan stan­den die Grund­la­gen – vom Auf­ho­len des Segels über die rich­ti­ge T‑Stellung und das Anfah­ren bis hin zur ers­ten sau­be­ren Wen­de. Wer nach den Inten­siv­ein­hei­ten auf dem Was­ser noch Aus­dau­er übrig hat­te, stell­te sei­ne Kraft am Klet­ter­fel­sen unter Beweis, um oben die Glo­cke zu läu­ten. Nach­mit­tags nutz­ten vie­le die freie Surf­zeit um ihre neu erlang­ten Fähig­kei­ten zu üben.
Der Diens­tag brach­te uns beim Sur­fen einen gro­ßen Schritt nach vor­ne: Neben dem Theo­rie­un­ter­richt lag der Schwer­punkt auf dem Kreu­zen gegen den Wind. Beim frei­en Sur­fen am Nach­mit­tag bot der ablan­di­ge Wind idea­le Bedin­gun­gen, um das Gelern­te direkt in die Pra­xis umzu­set­zen und die Tech­nik zu ver­fei­nern. Dass die Strö­mung dabei nicht zu unter­schät­zen war, zeig­te sich, als ein Schü­ler etwas zu weit auf das offe­ne Was­ser geriet und von den Lehr­kräf­ten sicher zurück an Land beglei­tet wer­den muss­te. Nach dem ers­ten Schre­cken ging der Tag aber ent­spannt wei­ter. Am Abend schau­ten wir uns eine beein­dru­cken­de Feu­er­show an, bevor wir den Tag bei einem gemein­sa­men Zusam­men­sit­zen gemüt­lich aus­klin­gen ließen.
Am Mitt­woch zeig­te sich das Wet­ter bei star­kem, auf­lan­di­gem Wind von sei­ner bes­ten Sei­te – idea­le Bedin­gun­gen für das Sur­fen! Im Unter­richt meis­ter­ten wir einen Par­cour, bei dem wir um Flag­gen her­um­fah­ren muss­ten. Zudem stand die Theo­rie­prü­fung an, die in Form eines Ankreuz­tests statt­fand und von den meis­ten von uns erfolg­reich absol­viert wurde.
Der Don­ners­tag bil­de­te den sport­li­chen Höhe­punkt der Woche: Die Pra­xis­prü­fung stand an. Fast alle von uns bestan­den ihre Prü­fung auf dem Was­ser und erlang­ten ihren Surf­schein. Am Nach­mit­tag power­ten wir uns noch bei einer Run­de Vol­ley­ball aus. Der Abend stand dann ganz im Zei­chen des Fei­erns: Nach der Über­ga­be der Surf­schei­ne stieg eine aus­ge­las­se­ne Abschluss­par­ty zusam­men mit unse­rem Sur­f­leh­rer Fari und eini­gen Stu­den­ten, die auch vor Ort waren.
Schließ­lich brach der Frei­tag an und es hieß Abschied neh­men. Nach der Zim­mer­ab­nah­me mach­ten wir uns auf die Heim­rei­se nach Ham­burg. Neben vol­len Wäsche­beu­teln hat­ten wir eine Men­ge Erin­ne­run­gen, Müdig­keit und neue Fähig­kei­ten auf dem Was­ser im Gepäck.”
Fotos: T. Dietz