Sonne, Sport und Spaß
Auch in diesem Jahr fand der Surfkurs des 13. Jahrgangs vom 13.9. bis 18.9. statt. Hier kommt der Bericht der Teilnehmer:innen:
“Mit vollgepackten Taschen und voller Vorfreude trafen wir uns mit Herrn Sondern und Herrn Dietz am Sonntag um 09:20 Uhr am Hamburger Hauptbahnhof. Unser Ziel: das Surfdorf San Pepelone an der Ostsee.
Kurz nach der Ankunft erhielten wir einen kurzen Rundgang und erkundeten dann das Gelände auf eigene Faust, wobei wir das hauseigene Gym, die Beachbar am Strand, die Volleyballfelder sowie den kleinen Supermarkt entdeckten. Nach ca. einer Stunde erhielten wir die Schlüssel für unsere Zimmer sowie unsere Neoprenanzüge. Kaum hatten wir uns in die engen Gummianzüge gezwängt, ging es auch schon direkt zum Strand. Die Spannung stieg, als wir zum ersten Mal mit den Brettern im Wasser standen. Bevor es richtig ans Windsurfen ging, starteten wir mit einer spielerischen Herausforderung: Zu zweit mussten wir versuchen uns ein Brett ohne Segel teilen und dabei nicht sofort zu kentern. Da alle nach dieser Abkühlung großen Hunger hatten, war die Freude über das reichhaltige Buffet groß.
Am Montag ging das eigentliche Surfabenteuer richtig los: Wir standen das erste Mal mit Segel auf den Brettern. Auf dem Plan standen die Grundlagen – vom Aufholen des Segels über die richtige T‑Stellung und das Anfahren bis hin zur ersten sauberen Wende. Wer nach den Intensiveinheiten auf dem Wasser noch Ausdauer übrig hatte, stellte seine Kraft am Kletterfelsen unter Beweis, um oben die Glocke zu läuten. Nachmittags nutzten viele die freie Surfzeit um ihre neu erlangten Fähigkeiten zu üben.
Der Dienstag brachte uns beim Surfen einen großen Schritt nach vorne: Neben dem Theorieunterricht lag der Schwerpunkt auf dem Kreuzen gegen den Wind. Beim freien Surfen am Nachmittag bot der ablandige Wind ideale Bedingungen, um das Gelernte direkt in die Praxis umzusetzen und die Technik zu verfeinern. Dass die Strömung dabei nicht zu unterschätzen war, zeigte sich, als ein Schüler etwas zu weit auf das offene Wasser geriet und von den Lehrkräften sicher zurück an Land begleitet werden musste. Nach dem ersten Schrecken ging der Tag aber entspannt weiter. Am Abend schauten wir uns eine beeindruckende Feuershow an, bevor wir den Tag bei einem gemeinsamen Zusammensitzen gemütlich ausklingen ließen.

Am Mittwoch zeigte sich das Wetter bei starkem, auflandigem Wind von seiner besten Seite – ideale Bedingungen für das Surfen! Im Unterricht meisterten wir einen Parcour, bei dem wir um Flaggen herumfahren mussten. Zudem stand die Theorieprüfung an, die in Form eines Ankreuztests stattfand und von den meisten von uns erfolgreich absolviert wurde.
Der Donnerstag bildete den sportlichen Höhepunkt der Woche: Die Praxisprüfung stand an. Fast alle von uns bestanden ihre Prüfung auf dem Wasser und erlangten ihren Surfschein. Am Nachmittag powerten wir uns noch bei einer Runde Volleyball aus. Der Abend stand dann ganz im Zeichen des Feierns: Nach der Übergabe der Surfscheine stieg eine ausgelassene Abschlussparty zusammen mit unserem Surflehrer Fari und einigen Studenten, die auch vor Ort waren.

Schließlich brach der Freitag an und es hieß Abschied nehmen. Nach der Zimmerabnahme machten wir uns auf die Heimreise nach Hamburg. Neben vollen Wäschebeuteln hatten wir eine Menge Erinnerungen, Müdigkeit und neue Fähigkeiten auf dem Wasser im Gepäck.”
Fotos: T. Dietz