Tapas und Kultur in Ávila
Von Hanna und Nika Tetzlaff
Wie jedes Jahr fand auch in diesem Jahr der Austausch mit Ávila statt. Über eine unvergessliche Reise nach Spanien mit vielen neuen Eindrücken vom 17. bis zum 22. November 2025 berichten Hanna und Nika Tetzlaff.
Am Montagnachmittag ging es für uns und die Lehrkräfte Herrn Rathke und Herrn Muñoz am Hamburger Flughafen los, wir waren alle sehr aufgeregt. In Madrid gelandet, wartete bereits ein Bus auf uns, der uns nach Ávila brachte. Dort wurden wir von unseren Gastfamilien abgeholt. In den Familien gab es ein sehr leckeres Abendessen und wir konnten gleich ein wenig unsere Spanischkenntnisse testen. Der erste Eindruck: Die Spanier sind sehr herzlich und gastfreundlich.
Am nächsten Morgen ging es sofort los: Erst Unterricht in der Sprachschule „Letras Castellanas“, in der wir von unserem supernetten Lehrer Adolfo unterrichtet wurden. Hier wurde uns täglich mit viel Freude die Sprache näher gebracht. Dann erkundeten wir Ávila. Besonders beeindruckend war die berühmte Stadtmauer, das Wahrzeichen der Stadt. Sie stammt größtenteils aus dem 11. Jahrhundert, ist rund 2,5 Kilometer lang und besitzt 88 Türme.
Nach der Schule stand ein Programmpunkt auf dem Zettel, der alle spontan motiviert hat: „Churros con chocolate“ essen. Danach war unser Spanisch nicht unbedingt besser, aber unsere Laune umso mehr.
Am Donnerstag ging es dann nach Salamanca. Die Stadt ist berühmt für ihre Sandsteinarchitektur, die in der Sonne fast golden leuchtet. Eine der ältesten Universitäten Europas, beeindruckende Plätze und viele kleine Gassen machten Salamanca zu einem Highlight der Woche.
Nach unserem letzten Schultag wurden am Freitagabend verschiedene Tapas in einer Bar in Ávila probiert. Dabei wurde alles getestet, was gut aussah, und wir sind satt und zufrieden zurück zu unseren Gastfamilien.