U 16-Volleyballerinnen lassen sich nicht unterkriegen
Von Steffen Wiegand
Für Volleyballfans ist es mittlerweile eine Tradition: Auch in diesem Jahr lud das Cato am 28. Januar zum Bezirksentscheid U16 Mädchen nach Achim ein. Das Turnier wurde sehr souverän von älteren Schülern und Schülerinnen als Schiedsrichterteams geleitet, die allesamt Routine durch eigene Spielerfahrung sowie die Scheine hatten. So kam nie Unruhe durch zu schnell ausgeführte Angaben, Rotationsfehlern durch die ungewohnte Portugallregel (ein Spieler darf nur zwei mal aufschlagen am Stück) oder gar offensichtlich Fehlentscheidungen auf, was den Spielfluss sehr positiv beeinflusste. Die Spielzeit wurde auf 21 Punkte pro Gewinnsatz verkürzt, da es sogar fünf Teams in dieser Altersgruppe gab.
Das erste Spiel gegen Bad Bederkesa verlief erst ungewohnt gut. Der erste Satz konnte klar mit 21:11 gewonnen werden. Ein toller Start, man war voll des Lobes und optimistisch. Doch leider fiel die Leistung im zweiten Satz extrem ab, lethargisch lag man 1:8 zurück, bevor endlich ein Ruck durch das Team ging und der Satz noch mit 21:19 gewonnen wurde.

Das zweite Spiel gegen die zuvor meist übermächtigen Spielerinnen vom Cato konnte nach fahrigem Beginn (13:21) dann im zweiten und dritten Satz (21:12 und 15:12) noch umgebogen werden. Rückblickend fällt es schwer, Erklärungen für diese Leistungsschwankungen zu finden.
Das dritte Spiel gegen das schlicht übermächtige Gymnasium Oedeme (Lüneburg) verlor man mit 7:21 und 8:21. Nicht, dass sich unsere Mädels nicht versucht hätten zu wehren, da war nichts, aber auch gar nichts, zu holen. Da dieses Team auch alle anderen Teams zu je 5–10 Punkte abfertigte, war dies jedoch einkalkuliert und kein Beinbruch.
Das letzte Spiel gegen die, auf gepackten Koffern sitzenden Spielerinnen vom Höltby Gymnasium aus Celle, welche dringend den Bus nehmen mussten, wurde dann noch zum Kaugummi anstatt zum schnellen Abschluss. In zwei sehr engen Sätzen mit jeweils 21:19 für uns konnten wir uns den zweiten Platz sichern.
Das Fazit dieses Tages: Insgesamt war es ein Turnier, das es den teilweise unerfahrenen Spielerinnen ermöglichte, Erfahrung und Erfolge zu sammeln. Hervorzuheben ist, dass es erfreulich wenige Phasen mit vermehrten eigenen Fehlern der ganz unnötigen Art gab. Zudem verbesserte sich im Turnier die Annahme und Kommunikation. Auch am Netz gelangen einige sehenswerte Angriffe und auch der Block am Netz wurde besser. Da es erst die zweite Turnierteilnahme für vier von fünf Spielerinnen war, war die Leistung insgesamt sehr erfreulich.
Es spielten für das AGG Johanna Aldag, Maline Otto, Juna Springmann und zwei weitere Spielerinnen.

Unser Reisepartner konnte ebenfalls nur Erfahrungen sammeln, aber hat eine sehr gute Truppe in der WK 4 (U14) am Start, die in Zukunft auch noch einiges erreichen kann.
Fotos: S. Wiegand