Aue-Geest-Gymnasium Harsefeld
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Unter­wegs im römi­schen Reich und der Welt der Hanse

Von Sabi­ne Burmeister 
Vom 28. Mai bis zum 5. Juni besuch­ten unse­re fünf­ten und sechs­ten Klas­sen den Schwe­denspei­cher in Sta­de, einen span­nen­den außer­schu­li­schen Lern­ort, der Geschich­te zum Anfas­sen bie­tet. Dabei fuhr jeweils eine fünf­te Klas­se gemein­sam mit einer sechs­ten Klas­se nach Sta­de. Pünkt­lich um 8:15 Uhr star­te­te jeweils der Bus an der Bus­hal­te­stel­le vor dem Schulgebäude.
Beglei­tet wur­den die Schü­le­rin­nen und Schü­ler von ihren Geschichts­leh­re­rin­nen und ‑leh­rern.
Die fünf­ten Klas­sen forsch­ten im Rah­men einer Grup­pen­ar­beit zum The­ma Römer und Ger­ma­nen. Dabei staun­ten sie nicht schlecht: Obwohl die Römer selbst nie bis in die Regi­on um Har­se­feld und Sta­de vor­ge­drun­gen sind, wur­den hier erstaun­lich vie­le römi­sche Hin­ter­las­sen­schaf­ten gefun­den. Die Erklä­rung liegt in Han­del und Kul­tur­aus­tausch: Waren und Ideen reis­ten damals oft wei­ter als die Men­schen selbst.
Die sechs­ten Klas­sen tauch­ten beim Sta­tio­nen­ler­nen tief in die Welt der Han­se ein. Sie erkun­de­ten, wo die Han­se ihre Nie­der­las­sun­gen hat­te, wel­che Waren auf wel­chen Rou­ten gehan­delt wur­den und wel­che Schif­fe dabei zum Ein­satz kamen. Außer­dem lern­ten sie, wie Kauf­leu­te im Mit­tel­al­ter – ganz ohne Taschen­rech­ner – rech­ne­ten und wie sich Städ­ter und Kauf­leu­te gegen Angrif­fe auf ihre Stadt verteidigten.
Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler waren mit gro­ßem Inter­es­se und Enga­ge­ment dabei und wur­den dafür sogar vom Muse­um gelobt.

Foto: S. Burmeister

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