Aue-Geest-Gymnasium Harsefeld
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Von Römern, Ger­ma­nen und Han­se­kauf­leu­ten: Ein Aus­flug in die Geschichte

Von Sabi­ne Burmeister
Ein beson­de­res High­light erwar­te­te die Schü­le­rin­nen und Schü­ler der 5. und 6. Klas­sen Ende Mai/Anfang Juni: Ein Lern­ort der beson­de­ren Art. Jeweils eine fünf­te und eine sechs­te Klas­se mach­ten sich zu Beginn der ers­ten Stun­de gemein­sam auf den Weg zum Schwe­denspei­cher in Sta­de.
Vor Ort wur­den die bei­den Jahr­gangs­stu­fen getrennt emp­fan­gen. Wäh­rend die Sechst­kläss­ler in einem Neben­ge­bäu­de mit­tels eines Films Wis­sens­wer­tes zum The­ma „Han­se“ erfuh­ren, erhielt die fünf­te Klas­se im Haupt­ge­bäu­de Infor­ma­tio­nen über die Ein­fluss­sphä­re des römi­schen Impe­ri­ums im Nor­den. Eine Erkennt­nis nah­men wir dabei mit: Har­se­feld gehör­te zwar nicht direkt zum Römi­schen Reich, doch römi­sche Prä­senz und kul­tu­rel­ler Aus­tausch waren auch hier spürbar.
An ver­schie­de­nen Sta­tio­nen ver­tief­ten bei­de Klas­sen­stu­fen anschlie­ßend ihr jewei­li­ges The­ma. Die Sechst­kläss­ler staun­ten über das mathe­ma­ti­sche Rechen­sys­tem des Mit­tel­al­ters – hier hat­ten die Latein­schü­ler einen kla­ren Vor­teil! Manch ein Fünft­kläss­ler war über­rascht, wie schwer ein Ket­ten­hemd tat­säch­lich war. „Und dann muss­ten die ja auch noch Schwert und Schild hal­ten“, über­leg­ten eini­ge mit gro­ßen Augen.
Pünkt­lich zur fünf­ten Stun­de kehr­ten alle mit vie­len neu­en Ein­drü­cken und Erfah­run­gen zur Schu­le zurück.
Fotos: J. Höper