Aue-Geest-Gymnasium Harsefeld
Brakenweg 2, 21698 Harsefeld
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Team- und ver­trau­ens­bil­den­de Maß­nah­men im Wings­ter Wald

Von den Klas­sen der Jahr­gangs­stu­fe 5

Auch in die­sem Jahr war­te­ten auf die nach den Som­mer­fe­ri­en neu ein­ge­schul­ten Schü­le­rin­nen und Schü­ler der Jahr­gangs­stu­fe 5, die sich im vori­gen Monat (19.10 bis 21.10.2016) zum Abschluss ihrer “Ein­ge­wöh­nungs­pha­se” an unse­rem Gym­na­si­um gemein­sam mit ihren Klas­sen­lei­tun­gen StR´ Mer­le Lehm­kuhl, StR´ Lena Vie­ten, OStR´ Kati Ben­te und StR Stef­fen Wie­gand auf eine zwei­ein­halb­tä­gi­ge Ken­nen­lern­fahrt in die Wingst auf­ge­macht hat­ten, so man­che Her­aus­for­de­run­gen: Mutig, vor allen Din­gen aber gemein­sam konn­ten die­se in der Regel bewäl­tigt wer­den – und der Spaß dabei, schenkt man den nach­fol­gen­den Berich­ten aus den jewei­li­gen Klas­sen Glau­ben, kam auch nicht zu kurz.

„Wir ler­nen uns ken­nen!“ — Unter die­sem Mot­to fand in die­sem Jahr wie­der die Fahrt aller fünf­ten Klas­sen, der 5 F1, 5 F2, 5 SL1 und 5 SL2, in die Wingst statt. Wir haben viel erlebt, Eini­ges gelernt und vor allem dar­an gemein­sam gear­bei­tet, eine Klas­sen­ge­mein­schaft auf­bau­en zu kön­nen. Um allen einen klei­nen Ein­blick in unse­re Aben­teu­er auf der Ken­nen­lern­fahrt zu gewäh­ren, folgt hier aus jeder Klas­se ein kur­zer Bericht:

Sprung aus acht Metern Höhe

Die 5. Klas­sen fah­ren jedes Jahr auf Ken­nen­lern­fahrt in die Wingst. Dort wird ihnen mit vie­len Spie­len und Übun­gen ver­mit­telt, wie sie unter­ein­an­der den Zusam­men­halt stär­ken und Ver­trau­en gewin­nen. In einer Übung zum Bei­spiel durf­ten die Kin­der ein­zeln von einer unge­fähr acht Meter hohen Lei­ter sprin­gen. Natür­lich ist die­ser ris­kan­te Sprung gesi­chert! Unten stand ein Trai­ner und hielt die Kin­der mit einem Seil fest. Danach stieg jeder auf die Lei­ter. Alle durf­ten ihre Spring­hö­he selbst aus­su­chen. Eini­ge spran­gen von ganz oben aus dem Ste­hen, ande­re trau­ten sich das aus hal­ber Höhe. Natür­lich sind alle sehr auf­ge­regt gewe­sen, denn sie muss­ten dem Trai­ner ver­trau­en, dass er nicht los­ließ, um weich auf dem Wald­bo­den zu lan­den. Letzt­lich hat es allen sehr viel Spaß gemacht

(geschrie­ben von Jan­na H. und Amé­lie F., Klas­se 5 F2)

Die Nacht­wan­de­rung

Wir waren gegen Abend auf unse­ren Zim­mern, und kurz dar­auf ging es los: die Nacht­wan­de­rung! Als wir den Wald erreich­ten, wur­de es immer dunk­ler und dunk­ler, bis wir nach eini­ger Zeit zu einer Ker­ze kamen. Dort setz­ten wir uns an einen Baum und lausch­ten in die Nacht. Dann gin­gen wir wei­ter. Wegen der Dun­kel­heit stol­per­ten eini­ge von uns hin und wie­der. Plötz­lich ent­deck­ten wir ein Seil und folg­ten die­sem, bis wir zu einer Per­son kamen. Sie zeig­te uns Knick­lich­ter, denen wir fol­gen soll­ten. Am Ende tra­fen sich alle Schü­ler wie­der und gin­gen gemein­sam zurück. Die Nacht­wan­de­rung war span­nend und unse­re Klas­se hat­te sehr viel Spaß dabei!

(geschrie­ben von Tom Levi G., Klas­se 5 SL2)

Taschen­lam­pen ver­bo­ten!

Am ers­ten Abend haben wir eine Nacht­wan­de­rung gemacht. Als wir auf­bra­chen, war es noch rela­tiv hell, aber je tie­fer wir in den Wald ein­dran­gen, des­to dunk­ler wur­de es. Schließ­lich konn­te man die eige­ne Hand vor Augen nicht mehr sehen. So muss­ten wir sehr gut auf­pas­sen, denn man konn­te sehr leicht stol­pern. Zum Glück warn­ten wir uns gegen­sei­tig vor Ästen, Baum­stäm­men und Gestrüpp. Aber immer wenn es zu laut wur­de, blie­ben unse­re Tea­mer, die vor­an­gin­gen, ste­hen, denn wir soll­ten eigent­lich ruhig sein, damit wir die Geräu­sche der Nacht und des Wal­des hören kön­nen. Manch­mal muss­ten wir ganz schön lan­ge war­ten, bis alle wie­der still waren. Nun konn­ten wir wirk­lich vie­le Geräu­sche hören: Tie­re, ande­re Men­schen, Autos und Geräu­sche, die uns auch ein biss­chen Angst mach­ten, weil wir nicht wuss­ten, was das war. Dann kamen wir end­lich zu einem Licht, das den Anfang eines Pfa­des mar­kier­te. Jeder muss­te ab hier allein klar­kom­men. An einem Seil tas­te­ten wir uns lang­sam ent­lang, bis uns am Ende Frau Ben­te in Emp­fang nahm und uns auf einen Knick­lich­ter­gang schick­te. Nur wenn wir die­sen schwa­chen Lich­tern gefolgt waren, konn­ten wir zu unse­ren ande­ren Mit­schü­lern gelan­gen. Auch wenn es zum Teil ganz schön gru­se­lig war, hat es uns doch super gefal­len – cool!

(geschrie­ben von der Klas­se 5 SL1)

 

Der Wings­ter Aus­sichts­turm

Am zwei­ten Tag stan­den wir um 8 Uhr auf und gin­gen zum Früh­stück. Dort durf­ten wir uns auch noch ein Lunch-Paket packen. Danach ging die Wan­de­rung zum Wings­ter Aus­sichts­turm los. Es wur­de auch nicht lang­wei­lig, denn zwi­schen­durch mach­ten wir ver­schie­de­ne Ver­trau­ens­spie­le wie bei­spiels­wei­se das Füh­ren eines Kin­des, das ver­bun­de­ne Augen hat­te. Nun gab es einen klei­nen Zwi­schen­stopp auf dem Spiel­platz. Anschlie­ßend erreich­ten wir den gro­ßen Aus­sichts­turm. Von oben konn­te man so weit gucken, wie das Auge reicht. An den Fens­tern des Turms stan­den die Namen von Dör­fern und Städ­ten sowie eine Kar­te, mit deren Hil­fe man sich gut ori­en­tie­ren konn­te. Bald wur­de es Zeit, zur Jugend­her­ber­ge zurück­zu­wan­dern. Es war ein tol­les Erleb­nis.

(geschrie­ben von Peter W.,  Klas­se 5 SL2)

Slack­li­ne – Der Tief­seil­gar­ten

Bei einem Tief­seil­gar­ten soll­ten wir ver­su­chen, über ein Seil zu lau­fen. Zuerst sind wir alle nicht weit gekom­men, da wir es nur mit unse­ren bes­ten Freun­den ver­sucht haben. Wir sind immer wie­der vom Seil gefal­len. Dann haben unse­re Tea­mer gesagt: „So kann es nicht wei­ter­ge­hen. Ihr müsst etwas ändern!“ Nach unge­fähr einer Stun­de haben wir erkannt, dass wir mit allen Kin­dern der Klas­se 5 F1 zusam­men­ar­bei­ten muss­ten, sodass dann end­lich das ers­te Kind am Ziel ange­kom­men ist: Luke! Danach kamen mehr und mehr ins Ziel. Erst nach ca. 2 Stun­den waren fast alle von uns am Ziel, nur ein Kind fehl­te noch. Wir haben unse­rer Mit­schü­le­rin dann alle gehol­fen: Über­all auf den Sei­len stan­den dann Schü­ler, es war ein Gewirr aus vie­len Men­schen auf der Slack­li­ne. Immer wie­der ist sie her­un­ter­ge­fal­len, aber hat nicht auf­ge­ge­ben und es dann schließ­lich geschafft. End­lich! Wir haben alle vor Freu­de geschrien, bis kei­ner mehr konn­te!

(geschrie­ben von der 5 F1)