Aue-Geest-Gymnasium Harsefeld
Brakenweg 2, 21698 Harsefeld
04164-859950

Wäh­rend der vier­tä­gi­gen Pro­jekt­ar­beit am AGG wur­den mehr als 40 Pro­jek­te aus ver­schie­de­nen The­men­be­rei­chen ange­bo­ten – für jede Schü­le­rin und jeden Schü­ler war also etwas dabei. Fünf Pro­jek­te, die uns drei­en beson­ders auf­ge­fal­len sind, haben wir ein­mal etwas genau­er unter die Lupe genom­men.

Vor allem die Jün­ge­ren strahl­ten über ihr Pro­jekt „Fil­me im Deutsch­un­ter­richt“, bei dem sie das Mär­chen Schnee­witt­chen mit selbst­ver­fass­ten Tex­ten und tol­len Kos­tü­men in eige­ner Regie ver­film­ten. Auch die bei­den Leh­re­rin­nen, die das Pro­jekt lei­te­ten, Frau Hall und Frau Wien­ke, zeig­ten sich sehr erfreut über die Krea­ti­vi­tät und Begeis­te­rung ihrer Schütz­lin­ge.

Eine ande­re Form von Kunst wur­de im Pro­jekt „Musik­pro­duk­ti­on am Com­pu­ter“ ver­spro­chen, denn „Kunst spielt sich im Kopf ab“, so Pro­jekt­lei­ter Rolf Kri­ett. Ganz im Sin­ne des Leit­bil­des unse­rer Schu­le, die sich „Schu­le gegen Ras­sis­mus – Schu­le mit Cou­ra­ge“ nen­nen darf, wur­de hier ein Lied mit dem Mot­to „Bass gegen Hass“ pro­du­ziert, was sicher­lich viel Arbeit bedeu­te­te und auch ein gewis­ses musi­ka­li­sches Talent vor­aus­setz­te.

Im Gegen­satz zu die­sem „unüber­hör­ba­ren Pro­jekt“, konn­te man jedoch auch Ent­span­nung für das eige­ne Leben erfah­ren, wenn man sich denn der Yoga­grup­pe ange­schlos­sen hat­te. Das Mot­to der sicht­lich ent­spann­ten Grup­pe: Ruhe ist essen­ti­ell für Kör­per und Geist. Naja, man soll sich ja auch ein­mal eine Pau­se gön­nen!

Ganz anders ging es bei der Fuß­ball-Mini-WM zu. Bei wahr­lich bra­si­lia­ni­schen Tem­pe­ra­tu­ren konn­ten die jun­gen Kicker ihre Ball­küns­te bewei­sen und den laut Leh­rer Cars­ten Spring­mann „ein­zig wah­ren Welt­meis­ter“ aus­spie­len. So ein­mal in Fuß­ball­fie­ber gera­ten und auch in unse­rem als Sta­di­on genutz­ten „Fuß­ball­kä­fig“ gefan­gen, wünsch­ten sich die Schü­le­rin­nen und Schü­ler nach ihrem eige­nen WM-Aus zwar noch wei­te­re Spie­le, genos­sen aber anschlie­ßend auch als Publi­kum laut anfeu­ernd alle wei­te­ren Spie­le der ande­ren Mann­schaf­ten und konn­ten das Fina­le am Frei­tag kaum abwar­ten.

Doch auch aktu­el­le The­men soll­ten in der Pro­jekt­wo­che nicht zu kurz kom­men. Das Pro­jekt „Poli­tik unter Pal­men“ klingt zwar nach ent­spann­tem Unter­richt am Strand, es über­rasch­te jedoch mit einer voll­kom­men uner­war­te­ten Auf­ga­be: „Wir grün­den einen Staat“. So über­nah­men die uner­war­tet Poli­ti­ker gewor­de­nen Schü­le­rin­nen und Schü­ler eine Kari­bik­in­sel und grün­de­ten mit eige­nen Par­tei­en einen Staat. Eine Bana­nen­re­pu­blik? Die dabei zu beach­ten­den wirt­schaft­li­chen, poli­ti­schen und auch sozia­len Aspek­te tru­gen spie­le­risch zur poli­ti­schen Bil­dung bei, und allen war der Spaß an der Sache deut­lich anzu­se­hen. Die Pro­jekt­lei­ter Frau Göll­nitz-Grab­bert und Herr Etzel genos­sen eben­falls sicht­lich die gute Zusam­men­ar­beit in ihrem Team, auch wenn Zweit­ge­nann­ter das Schü­ler­lob, das Pro­jekt sei abwechs­lungs­reich und brin­ge viel Spaß, mit den Wor­ten „Das ist doch glatt gelo­gen“ schmun­zelnd abtat.

Sicher­lich brach­ten auch ande­re Pro­jek­te als die hier auf­ge­lis­te­ten eben­so viel Spaß, Abwechs­lung und Span­nung mit sich, denn man konn­te die über­aus posi­ti­ve Stim­mung in der Schu­le wäh­rend die­ser Pro­jekt­wo­che aller­orts ganz deut­lich spü­ren. Lei­der kön­nen wir an die­ser Stel­le aber nicht über alle aus­führ­lich berich­ten.

{gallery}projektwoche2014{/gallery}

Fotos: Aylin Öner (6) und D. Hin­richs (2)