Aue-Geest-Gymnasium Harsefeld
Brakenweg 2, 21698 Harsefeld
04164-859950

Sowohl im eigent­li­chen wie glei­cher­ma­ßen auch im über­tra­ge­nen Sin­ne des Wor­tes ist der schlüs­sel­fer­tig errich­te­te Neu­bau unse­res „Schwal­ben­ho­tels“ nach der ers­ten Inau­gen­sch­ein­nah­me durch sei­ne Bau­her­ren min­des­tens „gut auf­ge­stellt“ und zeigt sich für den im kom­men­den Früh­jahr erwar­te­ten Gäs­te­an­sturm bes­tens gerüs­tet. Die­je­ni­gen, die die­se auf­fäl­li­ge und zwei­fels­oh­ne ein­schnei­den­de bau­li­che Ver­än­de­rung auf unse­rem Schul­ge­län­de noch nicht bemerkt haben soll­ten oder einen klei­nen Ein­blick in die aus­schnitts­wei­se auch foto­gra­fisch doku­men­tier­te Bau­ge­schich­te neh­men möch­ten, haben die­se Mög­lich­keit im Fol­gen­den.

Die von regio­na­len Spon­so­ren groß­zü­gig unter­stütz­te Errich­tung eines „Schwal­ben­ho­tels“ am Aue-Geest-Gym­na­si­um Har­s­e­feld im Rah­men eines nach­hal­ti­gen Natur­schutz­pro­jekts (sie­he dazu den Bericht vom 12.09.2016 auf die­ser Home­page) fand – abge­se­hen von der Anbrin­gung einer schon bereit­lie­gen­den Infor­ma­ti­ons­ta­fel – mit der Mon­ta­ge des fer­tig vor­fa­bri­zier­ten und am Auf­stel­lungs­ort ange­lie­fer­ten „Gäs­te­un­ter­brin­gungs­mo­duls“ in der vor­letz­ten Woche sei­nen Abschluss.

Nach­dem am Bau­platz in den bei­den vor­an­ge­gan­ge­nen Mona­ten bereits die Erd­ar­bei­ten zur Vor­be­rei­tung für die Mast­grün­dung durch­ge­führt wor­den waren, spä­ter dann die Fun­da­ment­scha­lung sowie die Beton­schüt­tung erfolg­ten und ein trag­fä­hi­ger Stahl­mast auf­ge­stellt wur­de, ist nun­mehr mit­hil­fe eines Auto­krans auch das eigent­li­che Kern­stück, der „Gebäu­de­teil“ mit kom­plet­ter Innen­ein­rich­tung, mon­tiert wor­den. Letz­te­rer ist nicht nur auf die Bedürf­nis­se sei­ner Haupt­nut­zer, die Mehl­schwal­ben, aus­ge­rich­tet, son­dern eben­so auf die­je­ni­gen sei­ner Unter­mie­ter, denn an der Unter­sei­te der Holz­kon­struk­ti­on befin­den sich zusätz­lich Nist­hil­fen für Fle­der­mäu­se.

Die schon auf ein Mini­mum ver­kürz­te geplan­te Bau­zeit konn­te dar­über hin­aus ohne Wei­te­res ein­ge­hal­ten wer­den, sodass im Grun­de genom­men der Ein­zug von gefie­der­ten Gäs­ten umge­hend erfol­gen könn­te. Die „AGG-Hotel­an­la­ge“ wird aber frü­hes­tens von den für sie bestimm­ten Gäs­ten ab Ende April/Anfang Mai (Rück­kehr der Mehl­schwal­ben aus dem Win­ter­quar­tier) bzw. in den Som­mer­mo­na­ten (akti­ve Jagd­zeit der Fle­der­mäu­se) genutzt wer­den. In jedem Fal­le ist jedoch auf unse­rem Schul­ge­län­de mit einem erhöh­ten Flug­auf­kom­men zu rech­nen, was von den Initia­to­ren die­ses Pro­jekts aber auch unbe­dingt erwünscht ist.

Wie sich das wie­der­um aus­neh­men könn­te und an wel­chem Anblick wir uns künf­tig erfreu­en dürf­ten, ver­such­te sich die Klas­se 8 C unse­res Gym­na­si­ums bei einem Orts­ter­min – oder soll­te man doch bes­ser sagen in der „Pre-Ope­ning-Pha­se“ des Hotels – schon ein­mal vor­zu­stel­len, indem die Schü­le­rin­nen und Schü­ler den erwar­te­ten Andrang sowie das Flug­bild und den Flü­gel­schlag der erwar­te­ten Kli­en­tel nach bes­tem Wis­sen und Gewis­sen imi­tier­ten.

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Fotos: D. Hin­richs