Aue-Geest-Gymnasium Harsefeld
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Schul­sie­ger im Lese­wett­streit ermittelt

Lisa Woh­lers und Died­rich Hinrichs

„Denn die bes­ten Sto­ries brau­chen die bes­ten Vor­le­ser“ – unter die­ses Mot­to hat­te der Bör­sen­ver­ein des Deut­schen Buch­han­dels den dies­jäh­ri­gen Vor­le­se­wett­be­werb für Schü­le­rin­nen und Schü­ler gestellt. Acht von ihnen, die jeweils zwei bes­ten aus den vier Klas­sen der Jahr­gangs­stu­fe 6 unse­res Gym­na­si­ums, haben sich am heu­ti­gen Vor­mit­tag (8.12.2017) mit ihren Vor­trags­küns­ten in einem span­nen­den Lese­wett­streit über zwei Wett­be­werbs­run­den um den Titel „Schul­sie­ger 2017“ bewor­ben, der am Ende im Schul­fo­rum von einer vier­köp­fi­gen Jury dann auch ermit­telt wurde.

Die acht Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mer aus den Klas­sen 6 F1, 6 F2, 6 SL1 und 6 SL 2 am dies­jäh­ri­gen Schulent­scheid des Vorlesewettbewerb.

Der Vor­le­se­wett­be­werb der 6. Klas­sen des Aue-Geest-Gym­na­si­ums fand in die­sem Jahr in unse­rem Schul­fo­rum statt. Vor einem gro­ßem Publi­kum, bestehend aus zwei sechs­ten und einer neun­ten Klas­se, soll­ten sich die Teil­neh­mer, alle­samt Sie­ger oder Zweit­plat­zier­te der Klas­sen­ent­schei­de, heu­te bewei­sen. Acht Sechst­kläss­ler, Mat­hil­de und Mia (6 F1), Oli­via und Amé­lie (6 F2), Jose­fi­ne und Kili­an (6 SL1) sowie Kim Lea und Jona (6 SL2) konn­ten sich für die­sen Ausscheid qua­li­fi­zie­ren. Es galt, in zwei Kate­go­rien zu über­zeu­gen: Im ers­ten und leich­te­ren Teil war ein vor­be­rei­te­ter Lese­vor­trag aus einem selbst gewähl­ten Buch vor­zu­le­sen und im zwei­ten Teil muss­ten die Fina­lis­ten ihre Lese­fä­hig­kei­ten beim Vor­trag eines unbe­kann­ten Tex­tes unter Beweis stellen.

Die Jury, die aus zwei Fach­leh­re­rin­nen, Frau Schle­si­er und Frau Nicke­leit, der Schul­sie­ge­rin des letz­ten Jah­res, Leni Wal­ter, und einer Schü­le­rin der Klas­se 9 D, Nele Mehr­kens, bestand, hat­te die schwie­ri­ge Auf­ga­be, den bes­ten Vor­le­ser zu ermit­teln. Für den Wett­be­werb waren bereits Tisch, Stuhl und Mikro­fon auf der Büh­ne bereit­ge­stellt und nach­dem ein Foto der Teil­neh­mer für die Home­page gemacht wur­de, konn­te es auch schon losgehen.

Das Los ent­schied, dass Kili­an den Vor­le­serei­gen eröff­nen soll­te, und dann folg­ten alle ande­ren Lese­vor­trä­ge. Die Zuhö­rer hör­ten eine bun­te Mischung aus Lese­aus­zü­gen von „Har­ry Pot­ter“ über „Die drei ???“ bis hin zu unbe­kann­te­ren Büchern wie „Mut­ter Num­mer Null“ und wür­dig­ten jede Lese­dar­bie­tung mit lau­tem Applaus.

Nach einer zehn­mi­nü­ti­gen Pau­se folg­te  dann der zwei­te Durch­gang, des­sen Rei­hen­fol­ge eben­falls aus­ge­lost wur­de. Die Schü­ler muss­ten nun einen unvor­be­rei­te­ten Text­aus­schnitt aus Paul Jen­nings Buch „Abso­lut unglaub­lich“ über­zeu­gend vor­tra­gen. Nach­dem alle auch die­se Auf­ga­be mit Bra­vour gemeis­tert hat­ten, zog sich die Jury zur Bera­tung zurück. Gespannt erwar­te­ten alle das Ergeb­nis des Ent­schei­des und vie­le hat­ten ins­ge­heim schon ihre Sie­ger gekürt.

Am Ende war es Kili­an aus der 6 SL1, der durch sei­ne Vor­trags­wei­se sowohl die Jury als auch das Publi­kum über­zeu­gen konn­te. Über den zwei­ten Platz durf­te sich Mat­hil­de aus der 6 F1 freu­en und den 3. Platz beleg­te Amé­lie aus der 6F2. Wäh­rend die Mäd­chen mit Buch­prei­sen geehrt wur­den, durf­te Kili­an sich als Gewin­ner über einen Gut­schein der Bücher­stu­be Har­se­feld im Wert von 25,00 Euro freu­en. Mit sei­nem Sieg im Schulent­scheid hat er sich für den Regio­nal­ent­scheid qua­li­fi­ziert und wird unse­re Schu­le dort mit Sicher­heit wür­dig vertreten.

Die Rei­hen­fol­ge der Lese­bei­trä­ge für den Wett­be­werb wur­de mit­tels Los­ent­scheids fest­ge­legt. Eine vier­köp­fi­ge Jury, die bei den vie­len guten Lese­vor­trä­gen an die­sem Tag die Qual der Wahl hat­te und schließ­lich mit ihrem Votum den Schul­sie­ger — Kili­an aus der Klas­se 6 FL1 — im Vor­le­se­wett­be­werb kür­te, war mit zwei Deutsch­leh­re­rin­nen und zwei Schü­le­rin­nen  aus der ach­ten und neun­ten Jahr­gangs­stu­fe pari­tä­tisch besetzt. 

Fotos: Died­rich Hinrichs