Aue-Geest-Gymnasium Harsefeld
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So schmeckt der Herbst

Von Died­rich Hin­richs 

Auch in die­sem Jahr hob sich wie­der­um das an unse­rem Gym­na­si­um tra­di­tio­nell für die Jahr­gangs­stu­fen 5 und 6 aus­ge­rich­te­te Herbst­früh­stück für alle wohl­tu­end von gewöhn­li­chen, zumeist durch Hek­tik gepräg­ten Mas­sen­ver­kös­ti­gun­gen ab: Nahe­zu 300 Schü­le­rin­nen und Schü­ler kamen am Diens­tag­vor­mit­tag (20.10.2012) in den Vor­zug, von der enga­gier­ten Eltern­schaft bei­der Klas­sen­stu­fen, dem Schul­el­tern­rat sowie der Schul­lei­tung in jeweils zwei zeit­lich gestaf­fel­ten Grup­pen in das mit Feld­früch­ten herbst­lich deko­rier­te Forum zu einem reich­hal­ti­gen Früh­stücks­bü­fett ein­ge­la­den zu wer­den und sich die ihnen dar­ge­bo­te­nen Köst­lich­kei­ten in See­len­ru­he schme­cken zu las­sen.

„Weil Speis und Trank in die­ser Welt doch Leib und Seel´ zusam­men­hält“ oder — wie es unse­re stell­ver­tre­ten­de Schul­lei­te­rin Frau StD´ Ute Appel­kamp in ihrer Begrü­ßungs­an­spra­che gegen­über den Schü­le­rin­nen und Schü­lern sowie ihren hilf­rei­chen Eltern zum Aus­druck brach­te — weil über­dies gemein­sa­mes Spei­sen auch für das Zusam­men­ge­hö­rig­keits­ge­fühl der ein­zel­nen Klas­sen und der Jahr­gangs­stu­fen unter­ein­an­der för­der­lich ist, lädt die Schul­ge­mein­schaft des Aue-Geest-Gym­na­si­ums Har­s­e­feld nun­mehr schon zum sechs­ten Mal um die Zeit des Ern­te­danks — zuge­ge­be­ner­ma­ßen dies­jäh­rig etwas spä­ter — sei­ne bei­den jüngs­ten Jahr­gän­ge zu einem opu­len­ten Herbst­früh­stück ein.

 

Ihr aus­drück­li­cher Dank für die auch in die­sem Jahr vor­züg­lich orga­ni­sier­te und stil­voll insze­nier­te Zusam­men­kunft in gro­ßer Run­de galt fer­ner­hin den dafür Ver­ant­wort­li­chen an unse­rer Schu­le, Frau StR´ Kers­tin Wien­ke und Frau StR´ Kat­ja Frank, ins­be­son­de­re aber den zahl­rei­chen Hel­fe­rin­nen und Hel­fern auf Sei­ten der Eltern­schaft, die mit ihrem häus­li­chen Ein­satz in Obst­gär­ten, Gemü­se­bee­ten und Küchen in den ver­gan­ge­nen Wochen und Tagen oder unmit­tel­bar vor Ort an die­sem Diens­tag­vor­mit­tag dafür Sor­ge getra­gen hat­ten, dass es „ihren Gäs­ten“ an allem, was das Herz an zu ver­zeh­ren­den Köst­lich­kei­ten zu begeh­ren ver­mag und zu die­sem gege­be­nen Anlass vor­stell­bar ist, nicht man­gel­te.

So nahm es denn auch nie­man­den wei­ter wun­der, dass Letz­te­re sich kei­nes­wegs als Kostverächter/innen erwie­sen: Das viel­fäl­ti­ge Ange­bot an fri­schem Obst und Gemü­se, selbst­ge­mach­te Mar­me­la­den, Honig, Käse und Wurst, selbst­ge­ba­cke­nes Brot und Kuchen sowie etli­che ver­lo­cken­de Quark- und Süß­spei­sen ent­wi­ckel­ten bei unse­ren bei­den jüngs­ten Jahr­gän­gen — für alle übri­gen Anwe­sen­den augen­schein­lich — durch­aus einen gesun­den Appe­tit.

Und auch die ver­ein­zelt geäu­ßer­te Sor­ge, unse­re Schüler/innen wür­den an die­sem Tage einer kaum von ihnen zu bewäl­ti­gen­den Men­ge an Nahr­haf­tem oder gar einem „Über­an­ge­bot“ an Spe­zia­li­tä­ten preis­ge­ge­ben sein, erwies sich nach Auf­he­bung der Tafel­run­de für die Fünft- und Sechst­kläss­ler schließ­lich als gänz­lich unbe­rech­tigt: Als Letz­te in der „schu­li­schen Nah­rungs­ver­wer­tungs­ket­te“ kamen näm­lich zu Beginn der fol­gen­den gro­ßen Pau­se alle ihre Mitschüler/innen sowie die Lehr­kräf­te auch noch in den Genuss eines klei­nen zwei­ten Früh­stücks und erhiel­ten eben­so wie unse­re Jüngs­ten einen nach­hal­ti­gen Ein­druck davon, wie am AGG Har­s­e­feld der Herbst schme­cken kann.