Aue-Geest-Gymnasium Harsefeld
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Spon­so­ren­lauf 2015: Über­wäl­ti­gen­de Spen­den­sum­me erlau­fen

Kurz vor den Som­mer­fe­ri­en erfuhr das Enga­ge­ment für Flücht­lin­ge und Asyl­be­wer­ber des Har­s­e­fel­der Arbeits­krei­ses Asyl durch unse­re Schü­le­rin­nen und Schü­ler eine groß­ar­ti­ge Unter­stüt­zung: Ein von ihnen absol­vier­ter Spen­den­lauf über­traf nach Aus­wer­tung der sport­li­chen Leis­tun­gen und Ein­nah­me der eigens dafür aus­ge­lob­ten Spon­so­ren­gel­der die Erwar­tun­gen aller Betei­lig­ten, hat­ten doch nahe­zu 700 Lauf­wil­li­ge mit knapp 13 000 Euro eine über­wäl­ti­gen­de Spen­den­sum­me gemein­sam für einen guten Zweck „erlau­fen“. Ganz beson­de­re Freu­de herrsch­te dann auch bei zwei Ver­tre­tern des AK Asyl, als Schul­lei­ter OStD Johann Book und StRef´ Nico­la Hanau­er ihnen Mit­te Sep­tem­ber (17.09.2015) einen sym­bo­li­schen Scheck über die stol­ze Sum­me über­rei­chen konn­ten.

Unmit­tel­bar vor den Som­mer­fe­ri­en (16.07.2015) hat­ten die Refe­ren­da­re Nico­la Hanau­er, Mar­tin Schulz und Hans Schuldt in Koope­ra­ti­on mit der Fach­schaft Sport am AGG Har­s­e­feld einen Spen­den­lauf zuguns­ten des Arbeits­krei­ses Asyl Har­s­e­feld orga­ni­siert (sie­he auch ihren unten ste­hen­den Bericht). Unse­re Schü­le­rin­nen und Schü­ler der Jahr­gangs­stu­fen 5 bis 10 absol­vier­ten dabei inner­halb von 30 Minu­ten auf der Lauf­bahn bzw. einer dafür aus­ge­wie­se­nen Stre­cke um das Wald­sta­di­on her­um mög­lichst vie­le Run­den, die sie sich aus dem Fami­li­en- oder Bekann­ten­kreis spon­sern lie­ßen. Jede zurück­ge­leg­te Run­de trug somit dazu bei, den Spen­den­be­trag für den vor­ge­se­hen Zweck – die Unter­stüt­zung und Hil­fe für Flücht­lin­ge und Asyl­be­wer­ber in der hie­si­gen Samt­ge­mein­de – anwach­sen zu las­sen.

Die schweiß­trei­ben­de sport­li­che Akti­vi­tät aller Gym­na­si­as­ten lief im eigent­li­chen Sin­ne des Wor­tes letzt­lich auf einen groß­ar­ti­gen Spen­den­er­folg hin­aus: Es gelang ihnen näm­lich, die über­wäl­ti­gen­de Sum­me von 12 964 Euro mit Hil­fe der von ihnen so zahl­reich akqui­rier­ten wie auch groß­zü­gi­gen Spon­so­ren zusam­men­zu­tra­gen. Ins­be­son­de­re unse­re jüngs­ten Klas­sen, die Schü­le­rin­nen und Schü­ler der Jahr­gangs­stu­fe 5, zeich­ne­ten sich dabei als ganz beson­ders emsi­ge Läufer/innen und flei­ßi­ge Spendensammler/innen aus.

Gro­ße Aner­ken­nung und ihren aller­herz­lichs­ten Dank an alle, die „wie de besen­bin­ner geackert“ und dazu bei­getra­gen hät­ten, dass die­se exor­bi­tant hohe Sum­me ihrer Ein­rich­tung zur Ver­fü­gung gestellt wer­de, spra­chen unse­ren Gym­na­si­as­ten die Vor­sit­zen­de Chris­ta West­hoff und Frank Fohr­mann vom AK Asyl bei der Über­ga­be des Spen­den­schecks aus, der ihnen von Herrn Book am Don­ners­tag ver­gan­ge­ner Woche über­reicht wur­de. Zugleich ver­si­cher­ten bei­de ihm, Frau Hanau­er und den Schü­le­rin­nen und Schü­lern des AGG Har­s­e­feld – stell­ver­tre­tend für Letz­te­re war die Klas­se 10 S zum Foto­ter­min im Wald­sta­di­on erschie­nen –, dass der exor­bi­tant hohe Spen­den­be­trag aus­schließ­lich der Flücht­lings­ar­beit zugu­te kom­men wer­de, ins­be­son­de­re für Sprach­kur­se, die eine unab­ding­ba­re Not­wen­dig­keit für die gelin­gen­de Inte­gra­ti­on der­je­ni­gen Men­schen sei­en, die zu uns kom­men.

Im Fol­gen­den ein Bericht der Orga­ni­sa­to­ren Nico­la Hanau­er, Hans Schuldt und Mar­tin Schulz (Stu­di­en­re­fe­ren­da­re am AGG Har­s­e­feld) über den Spen­den­lauf 2015:

Der Start­schuss bzw. Start­pfiff aus der Tril­ler­pfei­fe zum zwei­ten Spen­den­lauf des Aue-Geest-Gym­na­si­ums ertön­te am Ver­an­stal­tungs­tag bereits um 8.15 Uhr. Bei strah­len­dem Son­nen­schein und bes­ten äuße­ren Bedin­gun­gen wur­den die ers­ten Schü­ler­grup­pen auf ihre 30-minü­ti­ge „per­sön­li­che Hilfs­rei­se“ geschickt. Für den Arbeits­kreis Asyl der Samt­ge­mein­de Har­s­e­feld star­te­ten die Schü­le­rin­nen und Schü­ler einen Wett­lauf unter dem Mot­to „Hil­fe zur Selbst­hil­fe“. Das Ziel, Flücht­lin­gen und Asyl­be­wer­bern in der hie­si­gen Regi­on einen aus­sichts­rei­chen Start für die Zukunft zu ermög­li­chen, soll­te damit unter­stützt wer­den.  

Wäh­rend die Jahr­gän­ge 5 bis 7 das Sta­di­ono­val (400 m‑Runde) erober­ten, kämpf­ten sich die Jahr­gän­ge 8 bis 10 auf einer ca. einen Kilo­me­ter lan­gen Run­de durch ein Wald­stück hin­ter dem Wald­sta­di­on. Der ers­te Schritt dabei war der wohl schwers­te. Nach­dem das Läufer­feld die ers­ten Meter strom­li­ni­en­ar­tig nahe­zu im Gleich­schritt absol­viert und als­bald jeder sei­nen eige­nen Rhyth­mus gefun­den hat­te, folg­te eine har­mo­ni­sche Anein­an­der­rei­hung wei­te­rer Schrit­te, jeder für sich genom­men von enor­mer Bedeu­tung. Denn für jede gelau­fe­ne Run­de erhiel­ten die Schü­le­rin­nen und Schü­ler einen Geld­be­trag, der zuvor mit den von ihnen akqui­rier­ten Spon­so­ren ver­ein­bart wor­den war.

Neben dem Spen­den­lauf wur­de das all­jähr­li­che Sport­fest durch­ge­führt, das sich durch ein brei­tes Spek­trum sport­li­cher Betä­ti­gung aus­zeich­ne­te. Trotz der hohen sport­li­chen Belas­tung an die­sem Tage schwan­gen sich vie­le Schü­le­rin­nen und Schü­ler zur läu­fe­ri­schen Höchst­leis­tung auf und zeig­ten dabei ein beein­dru­cken­des Durch­hal­te­ver­mö­gen.

An die­ser Stel­le möch­ten wir uns als Orga­ni­sa­ti­ons­team aus­drück­lich bei allen an die­sem Spen­den­lauf betei­lig­ten Schü­le­rin­nen und Schü­lern, Eltern, Lehr­kräf­ten, Hel­fern und Spon­so­ren für ihre Bereit­schaft zur Unter­stüt­zung die­ses Hilfs­pro­jek­tes bedan­ken. Nur durch ihr akti­ves Han­deln konn­te es ein so durch­schla­gen­der Erfolg wer­den.