Aue-Geest-Gymnasium Harsefeld
Brakenweg 2, 21698 Harsefeld
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Wäh­rend ihre Par­al­lel­klas­sen der Jahr­gangs­stu­fe 7 nach einem gemein­sa­men Auf­ent­halt auf Rügen längst wie­der die Schul­bank drück­ten, bot die von StRef´ Nele Sachs und OStR Died­rich Hin­richs beglei­te­te Klas­sen­fahrt der 7 C allen erwar­tungs­froh Ange­reis­ten in der ver­gan­ge­nen Woche (30.05. bis 03.06.2016) bei schöns­tem Wet­ter ein eben­so abwechs­lungs­rei­ches wie her­aus­for­dern­des Aktiv­pro­gramm: Eine Fahr­rad- und Kanu­tour rund um bzw. über den Plö­ner See sowie — als luf­ti­ges High­light — ein Besuch im Hoch­seil­gar­ten am Falcken­stei­ner Strand lie­ßen die erleb­nis­rei­chen Tage in der Hol­stei­ni­schen Schweiz wie im Flu­ge ver­ge­hen.

Nach der Ankunft am Mon­tag in der Jugend­her­ber­ge Plön such­ten wir alle zuerst unse­re Zim­mer auf und besich­tig­ten das gan­ze Gebäu­de. Danach erkun­de­ten wir in klei­ne­ren Grup­pen die nähe­re Umge­bung und die Stadt Plön. Wir sahen das Schloss, stie­gen auf den 1888 errich­te­ten Par­naß­turm, der einen herr­li­chen Pan­ora­ma­blick über die Plö­ner See­land­schaft bot, aßen anschlie­ßend in der Stadt ein Eis oder kauf­ten in einem Super­markt ein. Am Abend beschäf­tig­ten wir uns noch lei­se in unse­ren Zim­mern. Wir unter­hiel­ten uns, spiel­ten Kar­ten oder ande­re Spie­le.

Am Diens­tag unter­nah­men wir nach einer anfangs recht kom­pli­zier­ten Fahr­rad­ver­tei­lung eine Rad­tour in der Umge­bung von Plön durch Wie­sen und am See­ufer ent­lang. Schließ­lich erreich­ten wir auch den „Pla­ne­ten­weg“, an dem wir maß­stabs­ge­treue Model­le von Pla­ne­ten und Schil­der mit ent­spre­chen­den Erklä­run­gen zu den Grö­ßen­ver­hält­nis­sen und Ent­fer­nun­gen in unse­rem Son­nen­sys­tem ent­deck­ten. Nach der Tour mach­ten wir eine län­ge­re Pau­se auf einer Wie­se am See. Am Nach­mit­tag fuh­ren wir mit den Rädern noch eine kur­ze Stre­cke zu einer Bade­stel­le auf der Prin­zen­in­sel, wo vie­le von uns sich nicht abhal­ten lie­ßen, ins Was­ser zu sprin­gen oder sogar schwim­men zu gehen.

Am nächs­ten Tag beka­men wir ein Lunch­pa­ket und lern­ten den net­ten Die­ter ken­nen, der uns das Kanu­fah­ren lehr­te. Nach­dem wir eine sehr wei­te und anstren­gen­de Fahrt über den Plö­ner See gemeis­tert hat­ten, aßen wir in den Boo­ten die Lunch­pa­ke­te und lie­fer­ten uns frisch gestärkt danach auf dem Rück­weg zum Boots­haus noch eine hef­ti­ge Was­ser­schlacht von den Boo­ten aus, die bei vie­len zu klitsch­nas­ser Klei­dung führ­te. Am Abend nach einem zünf­ti­gen Gril­len auf dem schön gele­ge­nen Her­bergs­ge­län­de sind wir dann erschöpft ins Bett gefal­len und schlie­fen schnell ein.

Am Don­ners­tag fuh­ren wir mit dem Zug zunächst nach Kiel, wo wir uns eine kur­ze Zeit auf­ge­hal­ten haben. Danach ging es mit der Fäh­re nach Fal­ken­stein in den Hoch­seil­gar­ten „High Spi­rits“. Wir haben uns den gan­zen Tag dem Klet­tern über Hin­der­nis­se mit unter­schied­li­chen Schwie­rig­keits­gra­den gewid­met. Es gab dort z.B. wacke­li­ge Klet­ter­wän­de, hohe Seil­bah­nen oder Fahr­zeu­ge auf dün­nen Sei­len. Bevor wir am frü­hen Abend wie­der in der Her­ber­ge anka­men, blie­ben eini­ge von uns noch zum Eis­essen in der Plö­ner Innen­stadt.

An unse­rem Abrei­se­tag pack­ten wir unse­re Sie­ben­sa­chen, feg­ten die Räu­me und mach­ten alles so sau­ber, dass wir das Zim­mer ver­las­sen konn­ten. Danach war­te­ten wir eine gerau­me Zeit auf den Bus und genos­sen anschlie­ßend die amü­san­te zwei­ein­halb­stün­di­ge Heim­fahrt, bis wir schließ­lich wie­der in Har­s­e­feld anka­men. Dort nah­men wir unse­re Kof­fer in Emp­fang, und die meis­ten fuh­ren mit ihren Eltern, die ihre Kin­der sehn­lichst erwar­tet hat­ten, nach Hau­se.

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Fotos: D. Hin­richs