Aue-Geest-Gymnasium Harsefeld
Brakenweg 2, 21698 Harsefeld
04164-859950

Manch­mal gibt es Momen­te, in denen man Hil­fe benö­tigt oder ein Pro­blem hat. Oft genügt es dann, mit Freun­den, Klas­sen­ka­me­ra­den oder Eltern zu spre­chen. Zusätz­lich bie­tet unse­re Schu­le jedoch auch die Mög­lich­keit, sich an einen aus­ge­bil­de­ten Bera­tungs­leh­rer zu wen­den. Am Aue-Geest-Gym­na­si­um Har­s­e­feld ist dies im lau­fen­den Schul­jahr Frau Dr. Fisch­beck-Eys­holdt.

Kon­takt­auf­nah­me über den Klas­sen­leh­rer, das Schul­bü­ro oder durch per­sön­li­che Anspra­che.

 Sie berät:

Schü­le­rin­nen und Schü­ler
Eltern und Erzie­hungs­be­rech­tig­te
Leh­re­rin­nen und Leh­rer

Wir befas­sen uns zusam­men mit fol­gen­den The­men:

Schul­lauf­bahn­be­ra­tung
Kon­takt- und Bezie­hungs­stö­run­gen
(Pro­ble­me mit Mit­schü­lern, Leh­rern, Eltern, …)
Lern- und Arbeits­tech­ni­ken
Bewäl­ti­gung von Stress und Leis­tungs­an­for­de­run­gen

Sie hilft durch:

Aus­künf­te und wei­ter­füh­ren­de Infor­ma­tio­nen

Gesprä­che

Klä­rung und Ver­mitt­lung bei Kon­flik­ten

Über alle ange­spro­che­nen Din­ge, die den per­sön­li­chen Bereich betref­fen, bewah­ren wir völ­li­ges Still­schwei­gen.

Der Bera­tungs­leh­rer / die Bera­tungs­leh­re­rin infor­miert …

Ein­zel­fall­hil­fe, Schul­lauf­bahn­be­ra­tung, Sys­tem­be­ra­tung

Sie fin­den, lie­be Besu­cher, hier eine Zusam­men­stel­lung von Infor­ma­tio­nen über die Tätig­keits­fel­der des Bera­tungs­leh­res / der Bera­tungs­leh­re­rin am Aue-Geest-Gym­na­si­um Har­s­e­feld.

Beratungslehrer/nnen erfül­len ihre Auf­ga­ben im immer viel­fäl­ti­ger wer­den­den Schul­sys­tem in der Zusam­men­ar­beit mit Eltern, Leh­rern, Schul­so­zi­al­päd­ago­gen, Schul­psy­cho­lo­gen und der Erzie­hungs- und Berufs­be­ra­tung.

Die Bera­tungs­auf­ga­ben gegen­über Eltern und Schü­lern, die sich aus dem Schul­be­such erge­ben, blei­ben für jede Lehr­kraft des Gym­na­si­ums unbe­rührt, inso­fern ist jede Lehr­kraft natür­lich immer auch eine bera­ten­de Lehr­kraft, wie dies im Bera­tungs­kon­zept der Schu­le auch for­mu­liert wird.

Der in einem zwei­jäh­ri­gen Stu­di­en­gang in päd­ago­gi­scher Psy­cho­lo­gie aus­ge­bil­de­te und auch geprüf­te Bera­tungs­leh­rer hat erlass­ge­mäß zusätz­lich fol­gen­de Auf­ga­ben:

 Die Schwer­punk­te:

  • Lauf­bahn­be­ra­tung: Infor­ma­tio­nen und Bera­tung von Eltern und Schü­lern bezüg­lich der Lauf­bah­nen und Abschlüs­se im Bil­dungs­we­sen.
  • Ein­zel­fall­hil­fe: Gesprä­che, Bera­tung und ggf. För­de­rung bei auf­tre­ten­den Lern- und Ver­hal­tens­stö­run­gen bei Schü­le­rin­nen und Schü­lern, aber auch, wenn Kin­der auf­fäl­li­ge Unter­schie­de zwi­schen vor­han­de­nen Fähig­kei­ten und gezeig­ten Schul­leis­tung ent­wi­ckeln. Auch gro­ße Ängst­lich­keit, man­geln­de Moti­va­ti­on oder über­be­ton­te Aggres­si­vi­tät gehö­ren zu die­sem Bereich.
  • SHS: (sie­he auch Home­page der Schu­le)

Für die Orga­ni­sa­ti­on und den rei­bungs­lo­sen Ablauf sind am AGG Har­s­e­feld zur­zeit Frau Schle­si­er und Herr Spring­mann zustän­dig.

Auf der Gesamt­kon­fe­renz am 13. Juni 2007 wur­den die Wei­chen für ein neu­es Pro­jekt des Gym­na­si­um Har­s­e­feld gestellt. Wir nen­nen es „Schü­ler hel­fen Schü­lern“, kurz „SHS“. Nach den erfolg­rei­chen Vor­bil­dern eini­ger umlie­gen­der Schu­len haben wir auch bei uns ein Nach­hil­fe- und För­der­pro­jekt ein­ge­führt, bei dem es im Wesent­li­chen dar­um geht, dass älte­re „erfah­re­ne“ Schü­le­rin­nen und Schü­ler aus den Klas­sen 9–12 jün­ge­ren Schü­le­rin­nen und Schü­lern aus den Klas­sen 6–10 Nach­hil­fe­un­ter­richt in Fächern ertei­len, in denen die Leis­tun­gen noch ver­bes­sert wer­den müs­sen.

  • Lern­schwie­rig­kei­ten:

Ins­be­son­de­re am Anfang der Gym­na­si­al­lauf­bahn soll­ten den Schü­lern Lern- und Arbeits­tech­ni­ken ver­mit­telt wer­den. Selbst­stän­di­ges Arbei­ten, Vor­be­rei­tung von Klas­sen­ar­bei­ten, Orga­ni­sa­ti­on, Infor­ma­ti­ons­be­schaf­fung und Struk­tu­rie­rung sind Schlüs­sel­qua­li­fi­ka­tio­nen, die die Schul­lauf­bahn ent­schei­dend beein­flus­sen  kön­nen.

So genann­te Metho­den­kom­pe­ten­zen soll­ten noch geziel­ter und Fächer über­grei­fend in den Unter­richt inte­griert wer­den. Die Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen haben die­sen Ansatz schon in den 5. Klas­sen umge­setzt.

Falls Ihr Kind noch in der 7. Klas­se Schwie­rig­kei­ten mit dem Ler­nen haben soll­te, bie­te ich eine Ein­zel­fall­hil­fe an oder für eine Klas­se einen „Lern­kurs“, je nach Mög­lich­kei­ten in dem Schul­jahr.

  • An der Schu­le gibt es ein Prä­ven­ti­ons­kon­zept (s. Home­page), das sich in der Ent­wick­lung befin­det. Bis­her haben wir „Sucht­prä­ven­ti­on“, Jahr­gang 8, (noch in der Eva­lua­ti­on), „Lie­be – Sexua­li­tät“ (pro fami­lia), Jahr­gang 9 und „Sexu­el­le Gewalt“, Licht­blick, Jahr­gang 6.
  • Netzwerkarbeit/Systemberatung: Zusam­men­ar­beit mit Eltern, Schul­lei­tung und Lehr­kräf­ten über die in der Bera­ter­tä­tig­keit gewon­nen Erfah­run­gen. Dar­aus ergibt sich dann eine Mit­wir­kung im Bereich Schul­ent­wick­lung und Schul­pro­gramm.
  • Selbst­ver­ständ­lich bleibt die häus­li­che Erzie­hung der Eltern unbe­rührt, die Schu­le kann und will kein Eltern­haus erset­zen und auch kei­ne gesell­schaft­li­chen Pro­ble­me repa­rie­ren. Und: Eine fai­re, am Wohl der Kin­der ori­en­tier­te Zusam­men­ar­beit inner­halb und außer­halb der Schu­le ist Ziel jeder Bera­tungs­kraft. Wie sieht die­se Arbeits­wei­se nun aus?

Tests und ähn­li­che Ver­fah­ren gibt es nicht beim Bera­tungs­leh­rer, dafür aber ganz viel Zeit, kei­ner­lei Zwang und stets ein offe­nes Ohr. Der Besuch ist aus der Sicht der Kin­der völ­lig frei­wil­lig und der Bera­ter ist in sei­ner Arbeit unab­hän­gig. Er unter­liegt wie ein Arzt der Schwei­ge­pflicht, beach­tet aber die vor­ge­ge­be­ne Ver­ant­wor­tungs­struk­tur an der Schu­le: Das heißt, er leis­tet stets „Hil­fe zur Selbst­hil­fe“ und die Ver­ant­wor­tung ande­rer kann nicht an ihn dele­giert wer­den. Weder fin­det die Bera­tung zwi­schen „Tür und Angel“ statt, noch akzep­tiert die Bera­tungs­kraft Vor­ver­ur­tei­lun­gen und nie­mals über­nimmt sie Dis­zi­pli­nie­rungs­auf­ga­ben.
Der Bera­tungs­leh­rer ver­sucht durch das ver­trau­li­che Gesprächs­an­ge­bot, durch sei­ne Bereit­schaft zuzu­hö­ren, Kon­flik­te erzeu­gen­de Merk­ma­le eines Sach­ver­hal­tes auf­spü­ren zu hel­fen. Ein sol­ches Gespräch und das Bewusst­sein davon, wo Stär­ken und Schwä­chen lie­gen, ist manch­mal schon der ers­te Schritt zu einer Lösung.

Ver­hal­tens­än­de­run­gen brau­chen Zeit, eben­so wie die Ent­wick­lung von gegen­sei­ti­gem Ver­trau­en.