Aue-Geest-Gymnasium Harsefeld
Brakenweg 2, 21698 Harsefeld
04164-859950
Ins­ge­samt sind bis zum Ende der Abga­be­frist am 7. Janu­ar 2011 29 Vor­schlä­ge für einen neu­en Schul­na­men ein­ge­reicht wor­den. Nach gründ­li­cher Aus­wer­tung der jewei­li­gen Begrün­dun­gen einig­te sich die Grup­pe auf ins­ge­samt 6 Vor­schlä­ge, die auf der Home­page ver­öf­fent­licht wer­den: Fried­rich-Huth-Gym­na­si­um, Graf-Hein­rich-Gym­na­si­um, Marie-Curie-Gym­na­si­um, Augus­te-Schmidt-Gym­na­si­um, Gym­na­si­um am Bra­ken, Aue-Geest-Gym­na­si­um.


Die­se Vor­schlä­ge wer­den hier­mit zur Dis­kus­si­on gestellt. Die (gekürz­ten) Begrün­dun­gen für die­se Vor­schlä­ge wer­den unten auf­ge­führt. 

Wir bit­ten herz­lich um Ihre und eure Mei­nung zu die­sen Vor­schlä­gen. Hier­für besteht die Mög­lich­keit, bis zum 14. April 2011 ent­we­der Herrn Ham­burg (s.hamburg[at]gymnasium-harsefeld.de) oder Maxi­mi­li­an Schä­fer (maxi-schaefer[at]t‑online.de) eine E‑Mail zu sen­den. Alter­na­tiv kann natür­lich auch eine Nach­richt im Sekre­ta­ri­at abge­ge­ben wer­den. 

Anschlie­ßend wol­len wir die Kern­aus­sa­gen Ihrer und eurer Mei­nun­gen anonym zeit­nah zur Dis­kus­si­on hier auf die Home­page stel­len.

Ins­ge­samt hof­fen wir auf rege Betei­li­gung!


1. Fried­rich-Huth-Gym­na­si­um
Begrün­dung: Im Jah­re 1845 stif­te­te Fried­rich Huth die Fried­rich-Huth-Büche­rei für Har­s­e­feld. Anfangs konn­ten für sei­ne Spen­de von 1750 Gold­ta­lern ca. 1000 Bän­de ange­schafft wer­den – noch heu­te gilt die­se Büche­rei als eine der am bes­ten aus­ge­stat­te­ten im Land­kreis Sta­de. 
Huth wuchs in Har­s­e­feld auf, arbei­te­te als Kauf­mann und brach­te es als Ban­kier in Lon­don zu einem beacht­li­chen Ver­mö­gen. Heu­te erin­nert ein Bron­ze­ab­bild sei­nes Gesichts an sei­ne groß­zü­gi­ge Ges­te. 
Zudem wird die neue Schü­ler­zei­tung des Gym­na­si­ums Har­s­e­feld unter dem Namen „Huth­schrift“ ver­öf­fent­licht.

2. Graf-Hein­rich-Gym­na­si­um
Begrün­dung: Graf Hein­rich II., auch der „Gute“ genannt, leb­te von 976 bis 1016 in Har­s­e­feld. In die­ser Zeit grün­de­te er das Stift für Welt­geist­li­che in Har­s­e­feld. Sei­ne Schütz­lin­ge waren Maria und der Apos­tel Bar­tho­lo­mä­us. Der Erz­bi­schof von Bre­men weih­te das Stift ein, das dann für 99 Jah­re bestand.

3. Marie-Curie-Gym­na­si­um
Begrün­dung: Marie Sklo­dow­s­ka Curie, gebo­ren am 7. Novem­ber 1867 in War­schau, war Phy­si­ke­rin pol­ni­scher Her­kunft, die in Frank­reich wirk­te. Sie wur­de maß­geb­lich durch ihre Unter­su­chun­gen zur Strah­lung von Uran­ver­bin­dun­gen berühmt und präg­te somit das Wort „radio­ak­tiv“. Daher wur­de auch die Maß­ein­heit „Curie“ für die Akti­vi­tät eines radio­ak­ti­ven Stof­fes nach ihr benannt. Zudem gilt sie bis heu­te als ein­zi­ge Frau unter den vier Mehr­fach-Nobel­preis­trä­gern (Phy­sik 1903 und Che­mie 1911). 
Sie enga­gier­te sich stark auf dem Feld der Natur­wis­sen­schaf­ten und der Medi­zin, für die Frau­en­be­we­gung und für den Völ­ker­bund. Dadurch bie­ten sich unse­rem Gym­na­si­um eine gan­ze Rei­he von the­ma­ti­schen Bezugs­punk­ten, die bei­spiels­wei­se in Form von Pro­jek­ten oder ande­ren Akti­vi­tä­ten in die schu­li­sche und außer­schu­li­sche Arbeit mit ein­flie­ßen kön­nen. Auch könn­te das Leit­bild dies­be­züg­lich ver­än­dert bzw. ange­passt wer­den.
Durch Marie Curies Her­kunft und ihre Arbeit wäre eine Ver­bin­dung zu den Aus­tausch­pro­gram­men an unse­rer Schu­le mit Polen und Frank­reich gege­ben.

4. Augus­te – Schmidt – Gym­na­si­um
Begrün­dung: Augus­te Schmidt, am 3. August 1833 in Bres­lau gebo­ren, absol­vier­te nach ihrem Leh­re­rin­nen­ex­amen eine Aus­bil­dung zur Schul­vor­ste­he­rin. Wäh­rend ihrer sich anschlie­ßen­den Tätig­keit als Lei­te­rin des Stey­ber­schen Insti­tuts war sie vor allem für ihre lite­ra­ri­schen Ver­an­stal­tun­gen bekannt. Zusam­men mit Gleich­ge­sinn­ten setz­te sie sich stark für die För­de­rung der Rech­te der Frau­en ein. Im Zuge des­sen wur­de Augus­te Schmidt zur Vor­sit­zen­den des All­ge­mei­nen Deut­schen Frau­en­ver­eins und Vor­sit­zen­den des Bun­des Deut­scher Frau­en­ver­ei­ne ernannt. Bei ihrer Arbeit ließ sie sich nicht von Zweif­lern und Gegen­stim­men beir­ren, son­dern ver­folg­te ziel­stre­big ihre Anlie­gen. 
Durch ihr Enga­ge­ment in der Ver­bes­se­rung der Mäd­chen­bil­dung und in der Ein­füh­rung des Frau­en­stu­di­ums ver­bes­ser­te sie die Situa­ti­on von Mäd­chen und Frau­en in der Bil­dung maß­geb­lich.
Gemäß ihrem Lebens­mot­to „Leben ist Stre­ben“, setz­te sich Augus­te Schmidt vor­bild­lich für das Wohl ihrer Mit­men­schen ein. Von die­sen wur­de Augus­te Schmidt als gerad­li­nig, lie­bens­wür­dig und humor­voll bezeich­net. Auf­grund die­ser Eigen­schaf­ten, gepaart mit einer beein­dru­cken­den Red­ner­ga­be, wur­de sie all­seits geliebt und ver­ehrt.
Augus­te Schmidts Leben und Wir­ken bie­tet eine gan­ze Rei­he von Bezugs­punk­ten, die sich sowohl mit unse­rem Leit­bild als auch mit unse­rer schu­li­schen und außer­schu­li­schen Arbeit ver­knüp­fen lie­ßen.

5. Gym­na­si­um am Bra­ken
Begrün­dung: Die­ser Name beinhal­tet den regio­na­len Bezug zum benach­bar­ten Bra­ken­wald, der auch im Unter­richt an unse­rer Schu­le behan­delt und besucht wird. Zudem ist der Bra­ken in der Anschrift des Gym­na­si­ums wie­der­zu­er­ken­nen.

6. Aue-Geest-Gym­na­si­um Har­s­e­feld
Begrün­dung: Ein Aue-Geest-Gym­na­si­um spie­gelt die Ver­bun­den­heit zur Har­s­e­fel­der Regi­on wider. Die Samt­ge­mein­de Har­s­e­feld ist geprägt durch eine viel­ge­glie­der­te, hüge­li­ge Geest­land­schaft mit gro­ßen Wald­flä­chen und den Wie­sen­tä­lern der Aue.