Aue-Geest-Gymnasium Harsefeld
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AGG auf Tou­ren: Wan­der­ta­ge in der Region

Died­rich Hinrichs

Nach­dem kürz­lich für die Jahr­gangs­stu­fen 6 bis 10 in einer beson­de­ren Akti­vi­täts­wo­che Tei­le des Akti­ons­pro­gramms „Start­klar für die Zukunft“ an unse­rem Gym­na­si­um mit einem Modul „Sozi­al­trai­ning“ bereits umge­setzt wor­den waren, nut­zen vie­le Klas­sen­lei­tun­gen mit ihren Schüler:innen über­wie­gend in den letz­ten bei­den Schul­wo­chen vor den Herbst­fe­ri­en die ihnen sei­tens unse­rer Schul­lei­tung ein­ge­räum­te Mög­lich­keit, zur wei­te­ren Stär­kung ihrer Klas­sen­ge­mein­schaf­ten auch einen zusätz­li­chen Wan­der­tag in der hie­si­gen Regi­on durch­zu­füh­ren. So auch die Klas­se 9 FSL2, deren anvi­sier­tes Ziel am heu­ti­gen Tage (08.10.2021) nicht nur im Errei­chen des Har­s­e­fel­der Orts­teils Issen­dorf mit­tels Fahr­ra­des bestand.

Nicht über das Ziel hin­aus­zu­schie­ßen, son­dern mit­ten ins Schwar­ze zu tref­fen und am bes­ten mehr­fach hin­ter­ein­an­der – dies beschreibt die nicht gerin­ge Her­aus­for­de­rung für die drei­ßig Schüler:innen der 9 FSL2, nach­dem sich alle am heu­ti­gen Vor­mit­tag durch die Aue­nie­de­rung radelnd auf den Weg nach Issen­dorf auf­ge­macht hat­ten: Im dor­ti­gen Dorf­ge­mein­schafts­haus nah­men sich näm­lich die Klas­sen- und Schul­el­tern­rats­vor­sit­zen­de Frau Mela­nie Moh­nen sowie vier wei­te­re Mit­glie­der des ört­li­chen Schüt­zen­ver­eins viel Zeit, die Klas­se auf der moder­nen Indoor-Schieß­an­la­ge des Ver­eins im Sport­schie­ßen anzuleiten.

Dass Schie­ßen ohne Fra­ge Sport bzw. Leis­tungs­sport ist, der Kon­zen­tra­ti­on, Prä­zi­si­on und Dis­zi­plin ver­langt, davon erhiel­ten die Schüler:innen einen nach­hal­ti­gen Ein­druck: Nach einer ein­ge­hen­den Sicher­heits­be­leh­rung ver­such­ten dann alle, sich zunächst beim Licht­punkt­schie­ßen (Laser­schie­ßen) mit dem für die meis­ten unge­wohn­ten Sport­ge­rät ver­traut zu machen. Der Schuss­wert und das eige­ne Tref­fer­bild konn­ten unmit­tel­bar nach Betä­ti­gung des Abzugs der Waf­fe vom Moni­tor abge­le­sen wer­den, ent­spre­chen­de Hin­wei­se und Kor­rek­tu­ren der zur Sei­te ste­hen­den Schie­ß­ex­per­ten sorg­ten dafür, dass die erziel­ten Ergeb­nis­se immer bes­ser wurden.

So nahm es dann auch nie­man­den wun­der, dass es allen – ein­schließ­lich der die Klas­se beglei­ten­den Lehr­kraft – nach nur einer Schuss­se­rie gelang, die soge­nann­te Schieß­stand­rei­fe zu erlan­gen, sodass anschlie­ßend die Gefahr gebannt war, die Wand der Anla­ge mit unge­nau­en Schüs­sen zu per­fo­rie­ren, und man zu Sport­ge­wehr (Luft­druck­ge­wehr) und schar­fer Muni­ti­on über­ge­hen konnte.

In dem anschlie­ßen­den Wett­be­werb zwi­schen drei Klas­sen­teams, wobei jede ein­zel­ne Schüt­zin bzw. jeder ein­zel­ne Schüt­ze eine Serie von zehn Schüs­sen abgab, die zum jewei­li­gen Mann­schaf­t­er­geb­nis bei­trug, erwies sich schließ­lich das Team „Schwarz“ mit 810 Rin­gen als das treff­si­chers­te, dem die Teams „Holz“ (781 Rin­ge) und „Blau“ (733 Rin­ge) nur wenig nachstanden. 

Aber nicht nur wegen der pro­fes­sio­nel­len Unter­wei­sung im Schieß­sport war Issen­dorf ein loh­nen­des Ziel – die Räum­lich­keit im Dorf­ge­mein­schafts­haus und auch die weit­räu­mi­ge Anla­ge, die zusätz­lich von der 9 FSL2 genutzt wer­den konn­te, boten dar­über hin­aus auch die Mög­lich­keit für wei­te­re gemein­sa­me Akti­vi­tä­ten und Gesprä­che unter­ein­an­der, so dass wir Frau Moh­nen und den vier sie unter­stüt­zen­den Mit­glie­dern des Schüt­zen­ver­eins Issen­dorf am Ende eines herr­lich son­ni­gen Herbst­vor­mit­ta­ges nur sagen kön­nen: „Vie­len Dank, das war in jeder Hin­sicht zielführend!“

Fotos: Died­rich Hinrichs