Aue-Geest-Gymnasium Harsefeld
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Beein­dru­cken­de Fest­tags­be­leuch­tung beim Kirchenbesuch

Died­rich Hinrichs

Der Haus­herr höchst­selbst, unser Schul­pas­tor Axel Rother­mundt, ließ es sich Mit­te Novem­ber (16.11.2021) nicht neh­men, den Besuch der St. Mari­en und Bar­tho­lo­mäi Kir­che zu Har­s­e­feld von mehr als 50 Schüler:innen sei­nes und des Reli­gi­ons­kur­ses von StR´ Michae­la Sur­ges auf ganz beson­de­re Art zu emp­fan­gen: Unüb­li­cher­wei­se, aber eben zu Ehren unse­rer Schüler:innen illu­mi­nier­te er näm­lich per Knopf­druck ein­drucks­voll das Kir­chen­ge­bäu­de wie Noah Phil­ip Sos­now­ski aus der Klas­se 6 F2 zu berich­ten weiß.

“An der Kir­che ange­kom­men, hat uns Herr Rother­mundt als Ers­tes erklärt, dass im Glo­cken­turm der Kir­che sechs Glo­cken hän­gen. Bei nor­ma­len Got­tes­diens­ten läu­ten nur drei Glo­cken — die tiefs­te Glo­cke nur, wenn eine Per­son aus der Gemein­de ver­stor­ben ist. 

Neben der Kir­che im Klos­ter­park kann man die Grund­ris­se vom ehe­ma­li­gen Klos­ter sehen. Im Jahr 2011 wur­de das Kir­chen­ge­bäu­de 150 Jah­re alt. Links und rechts sind an der Kir­che zwei klei­ne Häu­ser ange­baut. Hin­ter dem Altar ist die Sakris­tei und hin­ten links ist eine Abstell­kam­mer und eine Toilette. 

Wir hat­ten zehn Minu­ten Zeit, um die Kir­che zu erkun­den. In der Kir­che kann man ein Tauf­be­cken aus Bron­ze, das Jesus­kreuz, das unge­fähr 560 Jah­re alt ist, die Orgel, die mit Gold ver­ziert wur­de, ein Fisch­bild, das zur­zeit aus 70 Spen­der­fi­schen besteht, ver­gol­de­te Kron­leuch­ter, drei Stein­fi­gu­ren, den Altar, den Fried­rich-Huth-Altar und Klin­gel­beu­tel, auch Kol­lek­te genannt, sehen. An den Wän­den des Gebäu­des sind Grab­plat­ten befes­tigt. Fried­rich Huth hat den Bau des Kirch­turms gespendet. 

Die Kir­che ist innen cir­ca 12 bis 14 Meter hoch. Um 1960 wur­den 520 Löcher in die Wän­de gebohrt, damit es nicht so hallt — lei­der hat das nichts gebracht. Herr Rother­mundt hat vie­le Fra­gen beant­wor­tet, unter ande­rem wur­de gefragt, war­um die Fens­ter bunt sind. Sei­ne Ant­wort lau­te­te, dass die Gemein­de­mit­glie­der sich dar­auf geei­nigt haben. 

Ein beson­de­rer Höhe­punkt war, als die Kir­che mit der gesam­ten Fest­tags­be­leuch­tung erhellt wur­de, die eigent­lich nur an beson­de­ren Fei­er­ta­gen und bei Fes­ten ange­schal­tet wird. 

Wir möch­ten uns bei Frau Sur­ges und Herrn Rother­mundt für den tol­len Aus­flug bedan­ken. Wir haben viel über die Kir­che erfah­ren. Die­ser Aus­flug war im Übri­gen der letz­te, an dem Herr Rother­mundt als Leh­rer unse­rer Schu­le dabei gewe­sen ist, da er dem­nächst in den Ruhe­stand geht, doch er ver­si­cher­te uns, dass selbst­ver­ständ­lich auch die nächs­ten Reli­gi­ons­kur­se der Jahr­gangs­stu­fe 6 ihn in „sei­ner“ Kir­che in den kom­men­den Schul­jah­ren besu­chen dürfen.” 

Fotos: Michae­la Surges