Aue-Geest-Gymnasium Harsefeld
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Beim Schü­ler­kon­zert im gro­ßen Saal der Elb­phil­har­mo­nie

Von Fre­de­ri­ke Hen­nigs und Jas­min Raap

In der letz­ten Woche vor den Herbst­fe­ri­en (30.10.2019) mach­ten sich 31 Schü­le­rin­nen und Schü­ler der Klas­se 9FSL1 in Beglei­tung ihrer Lehr­kräf­te Frau Ben­te, Frau Göll­nitz-Grab­bert und Frau Stamer­jo­hanns mit Bahn und Fäh­re auf den Weg zur Ham­bur­ger Elb­phil­har­mo­nie. Glei­cher­ma­ßen beein­druckt von der impo­san­ten Archi­tek­tur und dem ein­stün­di­gen Schü­ler­kon­zert im gro­ßen Saal des Gebäu­des zeig­ten sich Fre­de­ri­ke Hen­nigs und Jas­min Raap, die bei­den Autorin­nen des fol­gen­den Bei­trags.

Nach einer knapp andert­halb­stün­di­gen Bahn­rei­se und einer schauk­li­gen Fahrt mit der Fäh­re erreich­ten wir die Elphi. In gro­ßer Vor­er­war­tung sowie mit einem posi­ti­ven ers­ten Ein­druck des Gebäu­des von der Elb­sei­te her betra­ten wir die Tube, eine spe­zi­ell ange­fer­tig­te, gebo­ge­ne Roll­trep­pe. Bis zum eigent­li­chen Kon­zert blieb uns noch genü­gend Zeit, sodass wir erst ein­mal die Pla­za, das frei zugäng­li­che Stock­werk der Elphi, erkun­den und von dort nun auch den Aus­blick über Ham­burg genie­ßen konn­ten.

Dann durf­ten wir end­lich auch den gro­ßen Saal betre­ten und uns die Archi­tek­tur, deren Beson­der­hei­ten wir bis­her nur theo­re­tisch aus dem Unter­richt kann­ten, auch in der Rea­li­tät anschau­en.

Da auf­grund der Sturm­wet­ter­la­ge vie­le ande­re Schul­klas­sen die Anrei­se nicht pünkt­lich schaff­ten, ver­zö­ger­te sich der Kon­zert­be­ginn und wir muss­ten noch zwan­zig Minu­ten war­ten, ehe wir die ers­ten Klän­ge des Phil­har­mo­ni­schen Staats­or­ches­ter Ham­burg hören konn­ten.

Durch das Pro­gramm lei­te­te eine Mode­ra­to­rin, die uns mit­hil­fe vie­ler „Che­cker­fra­gen“ die ita­lie­ni­sche Sym­pho­nie von Felix Men­dels­sohn-Bar­thol­dy näher­brach­te. Hier­bei wur­de unter dem Mot­to „Ciao Bel­la“ der ers­te Satz der Sin­fo­nie genau­er betrach­tet und mit dem bekann­ten Lied „Bel­la Ciao“ ver­gli­chen. Dabei wur­de das Publi­kum häu­fig mit ein­be­zo­gen: So konn­ten bei­spiels­wei­se auch Schü­le­rin­nen und Schü­ler bestim­men, wel­che Instru­men­te oder Instru­men­ten­grup­pen das The­ma spie­len soll­ten, um die ita­lie­ni­sche Leich­tig­keit am bes­ten umzu­set­zen.

Unser ein­stim­mi­ges Fazit: Die­ses ein­stün­di­ge Schü­ler­kon­zert im gro­ßen Saal der Elphi war für alle eine beson­de­re Erfah­rung und wir haben vie­le neue Ein­drü­cke mit nach Hau­se neh­men kön­nen.

Foto: Tjark Kri­cke­mey­er / AGG Har­s­e­feld