Aue-Geest-Gymnasium Harsefeld
Brakenweg 2, 21698 Harsefeld
04164-859950
Am Abend des 17.01. fand sich der Deutsch-Kurs auf erhöh­tem Niveau unter der Lei­tung von Frau Ben­te zusam­men, um sich im Tha­lia-Thea­ter in Ham­burg die Auf­füh­rung einer “moder­nen” Fas­sung von Goe­thes Klas­si­ker “Die Lei­den des jun­gen Wert­her” anzu­se­hen.
Mit gemisch­ten Erwar­tun­gen betrat man den Saal, hat die Geschich­te des jun­gen Wert­her doch schon so man­chen Schü­ler an den Rand der Ver­zweif­lung getrie­ben.
Das Stück beginnt — zum Ent­set­zen aller — als eine recht drö­ge Vor­le­sung des alt­be­kann­ten Reclam­hef­tes, von einer Moder­ni­sie­rung noch kei­ne Spur. Erst als Wert­her-Dar­stel­ler Phil­ipp Hoch­mair, der das gesam­te Stück über allein auf der Büh­ne steht, das Buch bei­sei­te legt, zeigt sich die wah­re Natur die­ser Auf­füh­rung. Mit reich­lich Humor ver­leiht der Schau­spie­ler die­ser neu­en Ver­si­on der „Lei­den des jun­gen Wert­her“ einen fri­schen Anstrich. In nur 70 Minu­ten, in denen der Zuschau­er nicht nur durch den Witz der neu­en Fas­sung, son­dern auch durch diver­se flie­gen­den Lebens­mit­tel auf­merk­sam gehal­ten wird, erzählt die­ses Stück die Lebens­ge­schich­te des Wert­her bis zu ihrem bit­te­ren Ende, das auch hier ernst gehal­ten und dra­ma­tisch insze­niert ist.
Abschlie­ßend bleibt zu sagen, dass trotz des einen oder ande­ren Gäh­nens Sei­tens des Kur­ses hier eine fri­sche Auf­füh­rung des Wer­kes gezeigt wur­de, die auch für reclam­ge­plag­te Schü­ler inter­es­sant ist.
“Von Fließ­band­ar­beit, Abge­wetzt­heit, Müdig­keit, kei­ne Spur: Hoch­mair spielt sein Solo, als sei es soeben frisch ent­stan­den. Rasant, hin­ge­bungs­voll, offen, mit gro­ßer Lei­den­schaft für die Schön­heit der Spra­che und für den Klang der Wör­ter.“
Ham­bur­ger Abend­blatt
Freya Glo­e­de
Am Abend des 17.01. fand sich der Deutsch-Kurs auf erhöh­tem Niveau unter der Lei­tung von Frau Ben­te zusam­men, um sich im Tha­lia-Thea­ter in Ham­burg die Auf­füh­rung einer “moder­nen” Fas­sung von Goe­thes Klas­si­ker “Die Lei­den des jun­gen Wert­her” anzu­se­hen. Mit gemisch­ten Erwar­tun­gen betrat man den Saal, hat die Geschich­te des jun­gen Wert­her doch schon so man­chen Schü­ler an den Rand der Ver­zweif­lung getrie­ben.

Das Stück beginnt — zum Ent­set­zen aller — als eine recht drö­ge Vor­le­sung des alt­be­kann­ten Reclam­hef­tes, von einer Moder­ni­sie­rung noch kei­ne Spur. Erst als Wert­her-Dar­stel­ler Phil­ipp Hoch­mair, der das gesam­te Stück über allein auf der Büh­ne steht, das Buch bei­sei­te legt, zeigt sich die wah­re Natur die­ser Auf­füh­rung. Mit reich­lich Humor ver­leiht der Schau­spie­ler die­ser neu­en Ver­si­on der „Lei­den des jun­gen Wert­her“ einen fri­schen Anstrich. In nur 70 Minu­ten, in denen der Zuschau­er nicht nur durch den Witz der neu­en Fas­sung, son­dern auch durch diver­se flie­gen­den Lebens­mit­tel auf­merk­sam gehal­ten wird, erzählt die­ses Stück die Lebens­ge­schich­te des Wert­her bis zu ihrem bit­te­ren Ende, das auch hier ernst gehal­ten und dra­ma­tisch insze­niert ist. Abschlie­ßend bleibt zu sagen, dass trotz des einen oder ande­ren Gäh­nens Sei­tens des Kur­ses hier eine fri­sche Auf­füh­rung des Wer­kes gezeigt wur­de, die auch für reclam­ge­plag­te Schü­ler inter­es­sant ist.

“Von Fließ­band­ar­beit, Abge­wetzt­heit, Müdig­keit, kei­ne Spur: Hoch­mair spielt sein Solo, als sei es soeben frisch ent­stan­den. Rasant, hin­ge­bungs­voll, offen, mit gro­ßer Lei­den­schaft für die Schön­heit der Spra­che und für den Klang der Wör­ter.“ (Ham­bur­ger Abend­blatt)