Aue-Geest-Gymnasium Harsefeld
Brakenweg 2, 21698 Harsefeld
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Eine eisi­ge Atmo­sphä­re herrsch­te, als am Mitt­woch (23.11.2011) Schü­le­rin­nen und Schü­ler der Jahr­gangs­stu­fe 5 unse­rer wohl­tem­pe­rier­ten Sport­hal­le den Rücken kehr­ten und sich statt­des­sen in weit­aus küh­le­re Gefil­de bega­ben. Weil Ver­bren­nungs- und Bewe­gungs­pro­zes­se aber durch­aus Wär­me zu erzeu­gen ver­mö­gen, konn­ten sie — ein­ge­denk die­ses phy­si­ka­li­schen Grund­sat­zes —  dem von ihnen auf­ge­such­ten unwirt­li­chen Unter­richts­ort aber trotz­dem noch eine äußerst ange­neh­me Sei­te abge­win­nen.                                                

Gera­de ein­mal zwei Grad über Null zeig­te das Ther­mo­me­ter, als die Schü­le­rin­nen und Schü­ler der Klas­se 5 L die Har­s­e­fel­der Eis­sport­hal­le betra­ten, um im Rah­men ihres Sport­un­ter­richts ihre Geschick­lich­keit auf glei­ten­dem Gerät (Schlitt­schu­hen) unter Beweis zu stel­len. Und die sowohl beglei­ten­de als auch „mit­glei­ten­de“ Lehr­kraft staun­te nicht schlecht, die gan­ze Band­brei­te unter­schied­li­chen Kön­nens demons­triert zu bekom­men: Von der Eis­prin­zes­sin in spe und dem ver­sier­ten Eis­schnell­läu­fer bis zu den abso­lu­ten „Fahr­an­fän­gern“, die vor­sich­tig und unter Mit­hil­fe ihrer Klas­sen­ka­me­ra­den erst ein­mal das für sie neue Sport­ge­rät erpro­ben muss­ten, war alles ver­tre­ten.

Für die meis­ten der jun­gen Eisläufer/innen war das mehr oder weni­ger kon­trol­lier­te Fah­ren gera­de­aus oder in Kur­ven, das Brem­sen und das Aus­wei­chen jedoch kaum ein grö­ße­res Pro­blem, hat­te man auch noch das Glück, an die­sem Vor­mit­ta­ge immer genü­gend Platz vor­zu­fin­den und die Eis­sport­hal­le aus­schließ­lich für sich allein nut­zen zu kön­nen. Und als alle flin­ken Kufen­flit­zer dann schließ­lich auch die Rich­tig­keit des ein­gangs erwähn­ten phy­si­ka­li­schen Vor­gangs am eige­nen Kör­per im „Schü­ler­selbst­ver­such“ erfah­ren konn­ten, zudem noch in den Lauf­pau­sen mit selbst­ge­ba­cke­nen Muf­fins von her­bei­ge­eil­ten Eltern ver­sorgt wur­den, waren sie sich durch­wegs einig, dass sich der Raum­tausch gelohnt und der dabei erfah­re­ne Spaß die Nach­tei­le der so fros­ti­gen Umge­bung mehr als aus­ge­gli­chen hat­te.  
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